Werkstatt gewechselt, viel besser. (Und näher:
Compact Car in Esslingen.) Allerdings: Schon zum dritten Mal der Rückfahrsensor kaputt, was schnell mal zum Blechschaden führen könnte. (Merke: Es muss piepen schon beim Einlegen des Rückwärtsganges, wenn nicht, piept's auch kurz vorm Aufprall nicht). Ansonsten: Fabelhaftes Auto auch nach 1 3/4 Jahren. Und:
Der neue Superb gefällt mir nicht. (Zum Glück - so komme ich wenigstens nicht in Versuchung und behalte meinen Vaclav bis zum seligen Ende.)
kulturchronist - 11. Aug, 09:41
Das Auto ist große Klasse, aber bei der Werkstatt passieren merkwürdige Dinge. Sie sind zwar alle nett, aber man fragt sich doch, was hinter den Kulissen vorgeht. Also: Probefahrt im Herbst 2006 war mit Sommerreifen, klar. Keine Auffälligkeiten bemerkt. Winterräder habe ich dazugekauft und gleich montieren lassen. Das Auto lag damit wie ein Brett auf der Straße. Im April 2007 Wechsel zu den eingelagerten Sommerreifen - aus dem Brett wurde eine Art Surfbrett, zumindest immer kurz vorm Anhalten und besonders bei Spurrillen: Wackeln in der Lenkung, starker Zug zur Seite. Ich hab's hingenommen, schlicht weil ich nicht gleich wieder in die Werkstatt wollte, und hab mich auch dran gewöhnt, wenngleich ungern. Nun also wieder Reifenwechsel, die auffälligen Sommerreifen wurden geprüft: Die seien ja ganz unmöglich, hieß es, und außerdem Herstellungsjahr 2001 und deshalb auch schon ziemlich alt. 2001, frage ich - das Auto ist Baujahr 2003, und den Superb gibt es überhaupt erst seit 2002, nicht wahr? Ratlosigkeit, Schulterzucken - ja vielleicht hat man dem Vorbesitzer alte Reifen angedreht? (Ich denke: Warum sollte der Vorbesitzer denn Sommerreifen gekauft haben, wenn er das Auto nur drei Jahre gefahren hat?) Vorläufiges Fazit: Bei der Probefahrt sehr gute Fahreigenschaften, dann im Sommer danach ganz schlechte - ich folgere naiv, dass das nicht dieselben Reifen gewesen sind. Aber wie kommt das? Hat man sie verwechselt oder hat sie jemand ausgetauscht gegen Reifen, die älter als das Auto sind? (Dass das Auto selbst älter ist als angegeben, mag ich mir nicht vorstellen, und es kann eigentlich auch nicht sein.) Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Mal sehen, was ein Brief an die Firma bringt, die ich hier bewusst noch nicht genannt habe. Mit den "alten" Winterreifen übrigens fährt mein Vaclav wieder wie von alleine.
kulturchronist - 28. Okt, 22:09
Auch Tierchen wie dieses mögen elegantes Schwarz als Hintergrund...
kulturchronist - 24. Sep, 16:40
Vor einer Nachtfahrt (Kaufungen, Station Papierfabrik).
kulturchronist - 5. Mrz, 21:58
Wenn der Honda Legend ein Mann wäre, würde er Hans-Dieter heißen, spottet
Manuel J. Hartung im neuesten Autotest der
Zeit. Der Campus-Redakteur hat gut reden, trägt er doch einen extravaganteren Namen und sieht auch so aus (wenn man denn nach seinem Namen aussehen kann, aber das ist eine andere Frage). Mein superber Superb heißt übrigens Vaclav, aber nicht weil er so aussieht, sondern weil so die beiden bisherigen tschechischen Präsidenten heißen. Wie dem auch sei: Seltsam ist es doch, dass der Honda
Legend ebenso wie seinerzeit der Skoda Superb ausgerechnet in der "Zeit" verspottet werden, als seien auch bei den kritischsten Redakteuren Mercedes und BMW niemals hinterfragte Maßstäbe. Warum kann man denn nicht einfach ganz souverän zugeben, dass man schöne und gute Limousinen auch in Japan oder Tschechien bauen (lassen) kann?
kulturchronist - 30. Jan, 12:03
Von einer Tausendkilometer-Tour zurück und nach wie vor begeistert. (Obwohl: Bisschen Rückenschmerzen - lag's am Sitzen oder an den Sitzen?) Auch von den Nachbarskindern beigebrachte Kratzer und die Hinterlassenschaft der Tauben just nach der großen Wäsche trüben mein Vergnügen nicht! (Das Foto machte ich auf der A61 am Parkplatz "Moselblick".)
kulturchronist - 13. Jan, 11:04
Na, wer ist der Schönere? [Wiesbaden, 13.12.06]
kulturchronist - 13. Dez, 07:08
Ein schöner großer Artikel über Skoda ohne die noch immer übliche westdeutsche Herablassung erschien gestern in der FAS (leider online nur
kostenpflichtig zu kriegen). A propos: Kürzlich untersagte mir jemand wohl nur halb im Spaß, Mercedes und Skoda hier in Stuttgart im gleichen Atemzug zu nennen. Ach, sie würden sich alle wundern. Nach vier Tagen im Skoda Superb, was soll ich sagen: Er macht seinem Namen alle Ehre.
http://www.superb-fan.de
kulturchronist - 20. Nov, 22:45
Ich weiß nicht genau, wann ich Skoda erstmals wahrgenommen habe. Wurden diese Mini-Limousinen mit Heckmotor eigentlich auch in "Wessiland" verkauft? Als ich nach Görlitz kam, 1995 war's, residierte der dortige Skoda-Händler noch in einem Hinterhof, und der bald darauf erscheinende Octavia passte eigentlich gar nicht dorthin. Der Imagewandel begann, auch ich merkte auf und dachte: Sieh mal an. Statt des ins Visier genommenen Octavia gab es 1999 jedoch einen ersten Kangoo, weil der Renault-Händler den Theaterbediensteten einen Rabatt gewährte. Inzwischen hat auch der Görlitzer Skoda-
Repräsentant angemessene Räumlichkeiten, wie man sieht. Skoda hat sich von "irgendwo zwischen Lada und Lastwagen" zum bestaunt-belächelten Emporkömmling gewandelt. Und ich fahre 26 Jahre nach der Führerscheinprüfung erstmals kein französisches Auto. Aber doch immerhin "the pride of the company", und diese Company ist einer der ältesten Autohersteller überhaupt. Was man so alles beim Autokauf lernt!
http://www.skoda-auto.com/global/100/home/
kulturchronist - 12. Nov, 13:46