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    <title>der kulturchronist (jürgen hartmann stuttgart | weblog oper konzert kultur medien seit 2000) : Rubrik:persoenlich</title>
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    <description>jürgen hartmann stuttgart | weblog oper konzert kultur medien seit 2000</description>
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    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-12T17:36:29Z</dc:date>
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    <title>der kulturchronist</title>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6086034/">
    <title>Kleine Fundstücke</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6086034/</link>
    <description>Die Autorin &lt;a href=&quot;http://www.katharinahacker.de&quot;&gt;Katharina Hacker&lt;/a&gt; hat die Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp-Verlag beendet. Inhaltlich will ich mich darauf nicht einlassen, aber bewegend fand ich diese Beschreibung: &quot;In der Zusamme&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/43/Reportage-Herta-Mueller?page=2&quot;&gt;&lt;/a&gt;narbeit mit dem Suhrkamp Verlag habe ich nun gelernt, wie kleine Unfreundlichkeiten, Geringschätzung, Unachtsamkeit sich ausbreiten, von einer Handlung zur nächsten, von einer Entscheidung zur nächsten, von einem Menschen zum nächsten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit Herta Müllers Literatur in der &quot;Zeit&quot; gelesen: &quot;Und noch etwas nahm sie [Herta Müller] mit, das Schweigen des Dorfes. Dass man, wenn etwas Schlimmes geschehen ist, reden müsse, viel und immerzu darüber reden, ist ein Vorurteil der redenden Klassen. Dem Städter ist das Schweigen des ländlichen Menschen - in den Gassen, auf den Feldern und sogar in den Häusern, wenn sie ganze Winter lang in ihren Stuben sitzen, auch davon erzählt Herta Müller - eine große Blödigkeit. Dem Dörfler dagegen erscheint das unentwegte Reden des Städters wie ein großes Affentheater.&quot; (Wolfgang Büscher, der ganze Artikel &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/43/Reportage-Herta-Mueller?page=all&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;). Kommt mir bekannt vor, der ich vom ungeliebten Dorf in die, doch, zugegeben, geliebte Großstadt kam.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-10T17:44:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6082325/">
    <title>Von Enke zu Babbel: Heuchelei?</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6082325/</link>
    <description>Mit anrührenden Worten hat sich Markus Babbel in der Stuttgarter Zeitung verabschiedet. Zitat daraus: &quot;Jetzt war ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr weiterging. Zumal sich vor und nach dem Spiel Szenen abgespielt haben, die ich in meiner Karriere noch nie erlebt habe. Wenn Fans den Bus des eigenen Teams stürmen, stimmt mich das mehr als nachdenklich. Denn selbst die sogenannten Fußballmillionäre haben es nicht verdient, dass man ihnen mit blankem, bitterbösem Hass begegnet. Anlässlich des tragischen Todes von Robert Enke wurde allseits ein neues Miteinander beschworen. Ich habe gedacht, wir lernen etwas daraus. Wenn ich mir aber die Szenen von Samstag angucke, dann war das alles nur  Heuchelei. Diese Menschen haben aber auch gar nichts kapiert. Wir hatten am Samstag zwei 19-Jährige auf dem Feld - die hatten nach den Vorkommnissen vor dem Spiel einfach Angst.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sportlich oder küchenpsychologisch kann ich Babbels vermeintliches Versagen nicht beurteilen. Aber sehr bedenklich, erschreckend finde ich, dass hier im Grunde ein Mob, der Druck der Straße dem VfB eine Entscheidung aufgezwungen hat. Man möchte eigentlich ganz naiv sagen: &quot;Das ist doch alles nur ein Spiel&quot;, aber Naivität hilft wohl auch hier nicht weiter. Ziemlich furchtbar ist das. Was aber Robert Enke angeht, den Babbel hier ein wenig für seine Zwecke einspannt, hat er Unrecht. Diejenigen, die Enke wohl ehrlich betrauert haben, werden wohl nicht identisch sein mit jenen, die den VfB-Bus umzukippen drohten und nach dem Spiel Randale machten. Genau diese Leute hätten Enke als Schwächling verhöhnt, wenn er über seine Depressionen ehrlich gesprochen hätte.. Heuchler sind sie also nicht. Aber Idioten. Und dass diese solche Macht entfalten können, ist schlimm.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-08T19:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6077041/">
    <title>Winterliche e-Cards</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6077041/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;postkarte013&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/postkarte013.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer elektronische Wintergrüße verschicken möchte, kann dies gerne mit meinen Fotos tun - gerade ein bisschen jahreszeitlich aktualisiert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.guweb.com/cgi-bin/postcard?id=KULTURCHRONIST&quot;&gt;http://www.guweb.com/cgi-bin/postcard?id=KULTURCHRONIST&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-04T20:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6067131/">
    <title>Stark? Tapfer?</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6067131/</link>
    <description>In den ersten Tagen meiner Paris-Woche hatte ich weder Tageszeitung noch Internet und Fernsehnachrichten sowieso nicht. Vom Selbstmord Robert Enkes erfuhr ich erst durch eine mitgebrachte FAZ, habe dann in den nächsten Tagen wechselweise FAZ und Süddeutsche gelesen, so dass der ganz große Rummel teils an mir vorbeiging, teils mich nach der Rückkehr ebenso überraschte wie irritierte. Nun blätterte ich in der Autowerkstatt im Stern, wo ein Freund von Enke, Ex-Fußballer und nun Journalist, zurückblickte. Seine Formulierung, Enke werde als tapferer und starker Mensch in Erinnerung bleiben, scheint mir auf das große Missverständnis zu deuten, dass den Torwart nach seinem Suizid unversehens zum Helden beförderte (beziehungsweise, was letzten Endes das Gleiche meint in diesem Fall, zum Anti-Helden). In vernünftigen Beiträgen ist darauf hingewiesen worden, dass  bei aller ja durchaus ehrlichen Erschütterung vieler Menschen über Enkes Entscheidung zum Tod  ein zugegeben depressiver Mensch im Spitzensport (und sehr wohl auch anderswo) keine Chance auf Erfolg oder Aufstieg hat. Dass Enke dies doch wissen musste und sich dennoch in diese Tretmühle treiben ließ (und bis zum Schluss behauptete, er könne nichts anderes), verschärft die Tragik noch, und das Gefühl von Nichts-anderes-Können einerseits und Unentbehrlichkeit andererseits trägt viel zum oft fatalen Zusammenspiel von Burnout und Depression bei. Ich kann verstehen, dass ein mitfühlender Freund einen starken, tapferen Menschen in Erinnerung behalten will und es ihm ein Bedürfnis ist, dies nach außen zu tragen. Aber drückt der Stern-Autor damit nicht wieder genau das aus: Dass ein Mensch, ein Sportler, ein Freund tapfer sein muss und stark  nicht etwa mutlos und schwach? Darum geht es doch, dass die  von den eigenen Entscheidungen aufgezwungene  Fassade von Tapferkeit und Stärke es Robert Enke unmöglich gemacht hat, einen Ausweg im Leben zu finden. Das Gefühl, dass es sein Andenken beschädigen würde, genau das aufzuschreiben: dass hier ein Mensch eben nicht tapfer und stark war oder besser dass ihn der Anspruch, dies immer sein zu müssen, am Ende in den Tod getrieben hat; dieses Gefühl also müssten wir eigentlich in uns bekämpfen. Es ist keine Schande, schwach und mutlos zu sein. Aber man muss eben, wenn Schwäche und Mutlosigkeit übermächtig zu werden drohen, manchmal falsche Entscheidungen rückgängig machen und sein Leben verändern. Das ist schwer, zumal wenn Schicksalsschläge dazwischenfahren. Vor allem aber ist es schwer, wenn eine Gesellschaft oder einer ihrer Teile wie Medien oder Spitzensport, das Heldische einfordern und verehren wollen. Angesichts des Falles Deisler erscheint mir die posthume Verehrung für Enke zu großen Teilen verlogen bis widerlich  und der Aufstieg eines Selbstmörders zum Helden geradezu paradox. Und: Behalten die Medien die Themen Depression oder die Menschenverachtung im Sport weiterhin im Auge, wenn nicht ein tragischer Fall die Aufmerksamkeit (respektive die Quote) in die Höhe treibt?</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-28T13:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6046680/">
    <title>Paris!</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6046680/</link>
    <description>&lt;i&gt;Eine Woche in der französischen Hauptstadt, nachbereitet im Netz&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrzeit Stuttgart-Paris: unglaubliche 3 ½ Stunden. Mit TeeScheeWöö, wie eine Bekannte kürzlich sagte. Der &lt;a &gt;TGV &lt;/a&gt;scheint mir für den Fahrgast angenehmer zu sein als unser ICE, allerdings mit (noch) weniger Platz für Gepäck  auf der Rückfahrt kamen asiatische Fahrgäste mit ungefähr zwölf riesigen Koffern, die dann Eingangs- und Durchgangstüren stapelweise versperrten. Ach, die Sehnsucht nach dem guten alten Gepäckwagen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210732&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210732.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankunft Paris &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gare_de_l%E2%80%99Est&quot;&gt;Gare de lEst&lt;/a&gt; mit prima Metro-Anschluss, sehr hübsch die Linie &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A9trolinie_7bis_%28Paris%29&quot;&gt;7bis&lt;/a&gt; (heißt nur 7b, klingt doch aber viel netter), die zu meinem Quartier in den Stadtteil &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/19._Arrondissement_%28Paris%29&quot;&gt;Buttes-Chaumont&lt;/a&gt; führte. Der gleichnamige Park ist aus den früheren Gipsabbaustätten entstanden, die auch den Bau der Metro erschwerten. Von Anfang an nützlich: der Stadtplan in Form eines kleinen Heftchens namens &lt;a href=&quot;http://letrangere-americaine.blogspot.com/2009/04/le-paris-pratique.html&quot;&gt;Paris Pratique&lt;/a&gt;. Und ebenso nützlich: Zwei Podcasts zum Französischlernen, die ich auf der Hinfahrt und dann morgens beim Joggen im Park hörte. &lt;a href=&quot;http://onethinginafrenchday.podbean.com&quot;&gt;Laetitia &lt;/a&gt;erzählt ganz niedlich von ihrem Alltag, und &lt;a href=&quot;http://www.dailyfrenchpod.com/&quot;&gt;Louis &lt;/a&gt;macht den Podcast für englischsprachige Interessenten, was für mich einen angenehmen Doppeleffekt hatte. (Und was für einen netten Akzent er im Englischen hat!) Französisch überhaupt: Es lief ganz gut und ich bekam Komplimente, wobei mein Wortschatz mich gar nicht zufrieden stellt. Ich spreche es sehr gerne und offenbar ganz gut (man hielt mich nacheinander für einen Belgier, Schweizer oder Luxemburger  sind das nun Komplimente?)  anstrengend erscheint mir beim Französischen mehr als beim Englischen, nicht aus dem Sprachduktus zu rutschen, sozusagen auf Niveau zu bleiben. Am Abend die sehr lebhafte &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/spone/3809910806/&quot;&gt;Rue de Belleville&lt;/a&gt; mit schönsten Geschäften besichtigt. Torten à 40 Euro  die Geldscheine verschwinden in Paris mit einer Geschwindigkeit aus dem Portemonnaie, die ihresgleichen noch sucht. (Nein, die Torte habe ich nicht gekauft.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210744&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210744.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßenbahntag! Ich fuhr die Linien T3 und T2 in jeweils voller Länge ab. Ganz unterschiedliche Strecken, die eine typisch &lt;a href=&quot;http://www.tramway.paris.fr/&quot;&gt;Straßenbahn &lt;/a&gt;im Stadtbild, die andere eine Überlandbahn im Seinetal. Unterschiedliche Fahrzeuge auch (Citadis-Variationen, wobei auf der T3 die breitesten Trams fahren, die ich je gesehen habe), sehr komfortabel und flott. Hübsch der Hinweis: le freinage peut être brusque  raue Bremsmanöver kennt man bei der Metro natürlich kaum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210750&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210750.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankunft mit der T2 nach langer Fahrt in der unterirdischen Station von &lt;a href=&quot;http://www.grandearche.de/index.html&quot;&gt;La Défense&lt;/a&gt;. Was für ein Eindruck, wenn man da ans Tageslicht kommt! Sofort bekam ich Lust, mal wieder SimCity zu spielen. Ich finde diesen Stadtteil faszinierend, wie mich überhaupt gerade bei diesem Paris-Besuch die moderne Architektur besonders angesprochen hat, mehr als das alte Paris. Das gilt auch für die Cité de la Musique und das Institut du Monde Arabe, beides Mittérand-Kühnheiten aus den grands travaux. Nun ja, das Sonnenkönighafte der französischen Präsidenten hat auch sein Gutes, hierzulande würden solche Großprojekte wohl schnellstens zerredet (was das kostet!). Die &lt;a href=&quot;http://www.citedelamusique.fr/francais/Default.aspx&quot;&gt;Cité de la Musique&lt;/a&gt; hatte leider für mich ungünstige Öffnungszeiten  aufgeschoben! Im &lt;a href=&quot;http://www.imarabe.org/&quot;&gt;Institut du Monde Arabe&lt;/a&gt; hingegen besuchte ich eine sehr schöne Ausstellung islamischer Kunst. Wie später im Louvre, wurde ich auch hier kontrolliert und mein Rucksack wurde durchleuchtet. Auf dem Rückweg, auf der &lt;a href=&quot;http://paris1900.lartnouveau.com/paris04/l_ile_saint_louis.htm&quot;&gt;Ile Saint Louis&lt;/a&gt;, Flan au chocolat gegessen  ich glaube, das ist &lt;a href=&quot;http://www.google.de/imgres?imgurl=http://media.paperblog.fr/i/103/1034338/flan-chocolat-mures-sauvages-L-1.jpeg&amp;imgrefurl=http://www.paperblog.fr/1034338/flan-au-chocolat-et-mures-sauvages/&amp;h=309&amp;w=465&amp;sz=22&amp;tbnid=gtCVTvHxrXlKFM:&amp;tbnh=85&amp;tbnw=128&amp;prev=/images%3Fq%3Dflan%2Bchocolat&amp;usg=__QLCLfh5BHVmXMxeslXTnMBoGXk8=&amp;ei=vI8BS8-VOp_c_Qbz15GZCw&amp;sa=X&amp;oi=image_result&amp;resnum=5&amp;ct=image&amp;ved=0CBkQ9QEwBA&quot;&gt;Mürbeteig mit Pudding&lt;/a&gt;? Jedenfalls schmeckte es fabelhaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends parallele Live-Übertragung der Feiern in Berlin und Paris im französischen Fernsehen. Alles sehr eindrucksvoll. Der Moderator bei TF1 war allerdings sehr verwundert darüber, dass das Gedenken an den Mauerfall in Deutschland viel fröhlicher inszeniert wurde als in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag endlich ein persönliches Treffen mit &lt;a href=&quot;www.jeanbollack.fr&quot;&gt;Jean Bollack&lt;/a&gt;, dessen Internetseiten ich seit über zwei Jahren betreue, und seiner Frau Mayotte. Beide über 80, nicht zu glauben. Ein anregendes Gespräch, das vielleicht zu einem neuen philosophisch-philologischen Blog führen wird. Danach ein rauschhaftes Erlebnis: Die Impressionisten im &lt;a href=&quot;http://www.musee-orsay.fr/de/empfang.html&quot;&gt;Musee dOrsay&lt;/a&gt;. Ganz benommen war ich von den vielen Renoirs, Monets und Manets, und später enttäuscht von den Reproduktionen, die man kaufen kann. Danach ins &lt;a href=&quot;http://www.carrouseldulouvre.com/W/do/centre/accueil&quot;&gt;Carrousel du Louvre&lt;/a&gt;, großes unterirdisches Einkaufszentrum, wo man auch Karten für den Louvre selbst im Voraus bekommt. Bei Virgin allerdings war die billetterie en panne, beim kleinen Tabakladen klappte es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag also der &lt;a href=&quot;http://www.louvre.fr/llv/commun/home.jsp&quot;&gt;Louvre &lt;/a&gt; schlicht sensationell. Und ja, die Mona Lisa, auf die wir am frühen Vormittag einen relativ freien, nur vom ständigen Blitzlichtern vor allem, pardon, der asiatischen Besucher beeinträchtigten Blick hatten; ja also, die Mona Lisa verfolgt uns mit ihrem Blick, so lange sie in Sicht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210884&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210884.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach Butterbrot bei einem der vier Pariser Lokale der belgischen Kette &lt;a href=&quot;http://www.lepainquotidien.com/&quot;&gt;Le pain quotidien &lt;/a&gt; immer wieder erfreulich. Am angenehmsten, weil weniger überlaufen ist die Filiale in der Rue de Varenne, auch wegen des clownesken Kellners, der nur zum Spaß zwischendurch mit einem Kaffeelöffel gegen eine der Hängelampen über der table commune klopfte und damit einen Kurzschluss verursachte. Und das Geschäft des CD-Labels &lt;a href=&quot;http://uk.hmboutique.com/france/boutique.php&quot;&gt;harmonia mundi&lt;/a&gt; nahe der Opéra Garnier, auch sehr schön und gemütlich, weil mit übersichtlichem Sortiment ein Kontrapunkt zu den Megastores à la fnac.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210919&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210919.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Versailles  nun ja. Jeder Stein des &lt;a href=&quot;http://www.chateauversailles.fr/homepage&quot;&gt;Schlosses&lt;/a&gt;, jeder Quadratmeter des Parks ruft Létat cest moi, und eigentlich gefällt mir das nicht. Die Räumlichkeiten, ja, sie sind schön, aber auch bedrückend. Anders ist das mit den Kirchen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Saint-Eustache_%28Paris%29&quot;&gt;Saint Eustach&lt;/a&gt;e und &lt;a href=&quot;http://www.sacred-destinations.com/france/paris-st-sulpice&quot;&gt;Saint Sulpice&lt;/a&gt; (ja, letztere ist die aus Sakrileg), die beide sehr beeindruckend sind. Überhaupt die Pariser Kirchen  die Pracht ist gezügelt, streng, geheimnisvoll. Saint Eustache, wo &lt;a href=&quot;http://www.jeanguillou.org/&quot;&gt;Jean Guillou&lt;/a&gt; Titularorganist ist, war früher die Marktkirche und wacht nun über das im Grunde entsetzliche Einkaufszentrum &lt;a href=&quot;http://www.forumdeshalles.com/vue/form/forumdeshalles/accueil/accueil.htm&quot;&gt;Forum Les Halles,&lt;/a&gt; lärmend, voll, und die gesuchten CDs hatte Fnac dort beide nicht. (Der Klassikverkäufer rümpfte die Nase, weil wir ihn nach Stings Dowland-Platte fragten. Nein, Sting sei grundsätzlich beim Pop zu finden.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210987&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210987.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag noch ein bisschen Shopping, dieses Mal in den &lt;a href=&quot;http://www.galerieslafayette.com/&quot;&gt;Galeries Lafayette&lt;/a&gt;. Doch doch, dort ist es großartig, nicht nur, aber auch wegen der glücklicherweise rechtzeitig aufgestellten Weihnachtsdekoration. Und welch eine Auswahl von allerlei Luxusleckereien! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schluss- und Höhepunkt: Der Besuch beim Titularorganisten von &lt;a href=&quot;http://www.notredamedeparis.fr/&quot;&gt;Notre-Dame&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Olivier_Latry&quot;&gt;Olivier Latry&lt;/a&gt;, auf der Orgelempore, wo er bei jedem Dienst gewissermaßen Hof hält  Studenten, andere Organisten, mehrere Assistenten und ich, weil ich für die Philharmonie Luxemburg einen Programmhefttext vorbereite und mir die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch natürlich nicht entgehen lassen wollte. Ein angenehmer Mensch und ein &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=qSxVO3EoCRM&quot;&gt;märchenhaft guter Organist&lt;/a&gt;, dessen Improvisationen zu den beiden Messen, die ich dort oben verfolgte, ganz schön avanciert waren. Da die Kirche nach der Messe am Samstagabend auch für die Touristen geschlossen wird, hatte ich die Möglichkeit, eine völlig menschenleere Notre-Dame de Paris von der Orgelempore aus zu fotografieren. Das dürfte dann doch einmalig gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1220051&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1220051.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ich noch immer nicht verstehe: Warum lässt die französische Eisenbahn ihre Passagiere immer bis zum letzten Moment im Unklaren, von welchem Gleis ihr Zug abfährt?</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-16T21:37:00Z</dc:date>
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    <title>Wort zum Sonntag</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6021727/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;rzo591630p0_&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/rzo591630p0_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werners Spruch zum Tage (aus aktuellem Anlass): &quot;Ohne Spülmaschine ist man ja nur ein halber Mensch.&quot;</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-01T15:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5995859/">
    <title>Die Frage des Lebens</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5995859/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;demirkan&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/demirkan.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Länger schon gespeichert, endlich gehört: Eine Folge von &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/&quot;&gt;Essay und Diskurs &lt;/a&gt;im Deutschlandfunk, ein Gespräch mit Renan Demirkan, das man &lt;a href=&quot;http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/08/02/dlf_20090802_0930_edad0042.mp3&quot;&gt;hier &lt;/a&gt; als mp3-Datei abrufen kann. Es hat gewisse Längen, aber beeindruckt hat mich, wie Demirkan ihre Tochter zitiert: Im Gegensatz zu ihr selbst, die sich viel mit Spielarten von Selbstfindung beschäftigt hat, frage diese nicht &quot;Wer bin ich?&quot;, sondern &quot;Wer will ich sein?&quot;. Darüber lohnt sich nachzudenken.</description>
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    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-16T12:14:00Z</dc:date>
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    <title>Statistik!</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5802883/</link>
    <description>Wenn ich die &quot;meistgelesenen Beiträge&quot; dieses Weblogs aufrufe, erscheint als erstes, und zwar mit sieben Mal soviel Klicks wie der folgende Beitrag, mein kleines Geschimpfe über die Post. Sodann tummeln sich fast alle Beiträge der &quot;superb story&quot; auf den Folgeplätzen, dazwischen ein Textchen mit dem Titel &quot;Die Großmutter und die drei Tenöre&quot;. Ach ja, und meine kleine Anmerkung zu Thomas Kretschmanns Boss-Parfum-Reklame. Was sagt uns das nun? Post, Auto, Kretschmann, drei Tenöre - danach wird gesucht, das interessiert die Surfer. Mensch, Ihr Kulturinteressierten, klickt doch mal ein bisschen mehr! Ist ja sonst peinlich.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-04T18:14:00Z</dc:date>
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    <title>Eine Woche Pause</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5755300/</link>
    <description>Berlin!</description>
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    <title>Aber jetzt: Eurovision Song Contest</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5552593/</link>
    <description>Es ist ja schon mächtig was los auf der eurovisionären &lt;a href=&quot;http://www.esctoday.com&quot;&gt;Szene&lt;/a&gt;. In die teilweise ätzende Kritik am deutschen Beitrag (und an der Art und Weise, wie der &lt;a href=&quot;http://www.eurovision.de&quot;&gt;NDR &lt;/a&gt;einen Bock nach dem anderen schießt und Herr Feddersen wieder alles ganz prima findet) will ich gar nicht einstimmen. Aber mal zum Vergleich den Beitrag aus Norwegen nehmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DE schickt einen unbekannten Amerikaner, angeblich &quot;Musicalstar&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;echo144_v-gallery&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/echo144_v-gallery.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NO schickt einen dort aufgewachsenen, in Weißrussland geborenen jungen Mann, der nicht nur gut singen kann, sondern auch Geige spielen und der seinen Titel selbst komponiert hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;169&quot; alt=&quot;960x&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/960x.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DE bietet einen Song, der angeblich swingt und auch ein bisschen so klingt (damit hatten wir 2007 ja auch schon großen Erfolg!), aber unterm Strich sehr langweilig ist - NO bietet ein Lied, das nach Irland, Skandinavien und Osteuropa zugleich klingt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DE nennt seinen Act &quot;Alex swings Oscar sings&quot;, präsentiert ihn in einer vermeintlichen Gala mit Playback und aufgedonnerter, dennoch nichtssagender Show, an der zu allem Überfluss auch noch Produzent Alex C. etwas unentschlossen am Klavier herumsitzt - in NO wird natürlich live gesungen bei der Vorentscheidung, Alexander Rybak hat athletische Tänzer hinter und zwei gut angezogene (!) und ebenso singende Damen neben sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Präsentation des DE-Beitrags gibt es fast gar keinen Applaus, die Webseiten der beiden Hauptbeteiligten zeigen entweder halbnackte Frauen (ach ja, Alex C. hat ja den bedeutenden Song vom schönsten A... der Welt geschrieben!) oder einen schönen Mann, jedoch ohne Info - NO: Der Song ist schon vor der Vorentscheidung auf Platz 1 in den Charts, gewinnt mit sieben Mal mehr Stimmen als der Zweitplatzierte und wird frenetisch bejubelt. Alexander Rybak ist zwar nur auf MySpace zu finden, was aber durchaus sympathisch bescheiden wirkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DE: Der NDR gibt die Mitglieder seiner Jury für den Wettbewerb im Mai bekannt, obwohl er es höchstwahrscheinlich nicht dürfte... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh jeh, &quot;wir&quot; Deutschen, wir wollen mal wieder unter den &quot;Last Five&quot; landen. Aber macht nix: Man mag sich ja nicht mal im Traum vorstellen, dass der NDR einen Song Contest ausrichten müsste. Zu süß, wie manche schon wieder von &quot;Berlin 2010&quot; träumen und über die Moderatoren spekulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nun vergleicht mal schön:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/cZ_uoqaLILg&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/cZ_uoqaLILg&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Hg-75lIrP7I&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Hg-75lIrP7I&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-02T18:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5538526/">
    <title>Wenn der Sohn mit dem Vater...</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5538526/</link>
    <description>Tilman Jens ist mir nicht sympathisch, und auch ich finde es befremdlich, dass er in der Bild-Zeitung die Demenz seines berühmten Vaters Walter Jens bis ins Detail beschreibt. Aber es lohnt, auch die Reaktionen darauf kritisch zu betrachten. Wer von jenen, die sich über Jens junior aufregen, hat selbst einen dementen Vater, eine demente Mutter? Wer von ihnen ist vielleicht nur peinlich berührt, den Verfall einer Persönlichkeit beschrieben zu sehen, weil er oder sie von Demenz im Grunde nichts wissen will? Wer denkt dabei vielleicht an die eigenen Eltern oder gar an sich selbst - und bestraft Jens dafür, dass er an Tabus rührt? Ich, der an und mit einer demenzkranken Mutter leidet, spüre durchaus Solidarität und ja, auch Erleichterung, wenn ich von den Erfahrungen anderer lese, und ich akzeptiere das bedrückende, bedrohliche Gefühl, dass auch Geistesgrößen nicht vor dieser Krankheit geschützt sind. Und ich finde sehr wohl, dass man dieses Thema &quot;vorführen&quot; muss selbst um den Preis, dass man damit den Demenzkranken &quot;vorführt&quot;. Ich halte das für besser, als ihn oder sie beschämt zu verstecken, auch wenn es allen Beteiligten wehtut.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-24T13:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5361344/">
    <title>Hollywood in Görlitz, wer hätte das gedacht</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5361344/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;theater_0533&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/theater_0533.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oho - &quot;die vielleicht schönste Stadt Deutschlands&quot; nennt der Autor eines &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E560E6BCE8EDD4F5483CF233934FB67DF~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;FAS-Artikels &lt;/a&gt;mein noch immer geliebtes Görlitz. Das &quot;vielleicht&quot; hätte er getrost weglassen können. Schön, dass die Stadt, die noch immer Einwohner verliert, wenigstens als Filmkulisse reüssiert. Aber: Warte ab, Görlitz, Deine Zeit kommt noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild oben stammt aus dieser &lt;a href=&quot;http://www.aufgelesen.net/wordpress/?p=189&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;. Der Autor hat aber Unrecht, wenn er - so verstehe ich ihn - die hohen Mieten der renovierten Altbauwohnungen als Grund für den Leerstand anführt. Nein, so ist es nicht, sondern viele Görlitzer bleiben lieber in ihren Plattenbauten als in die Altstadt umzuziehen, trotz paradiesisch niedriger Mieten. Warum, kann ich noch immer nicht verstehen.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-02T15:51:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5360196/">
    <title>Dicke Katzen ohne Chance!</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5360196/</link>
    <description>Ich sag es ja: Dicke werden benachteiligt. Mein Katzenfoto auf dem letzten Platz in der Novemberabstimmung, unerhört! (Aber doch vorhersehbar.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.literarischer-katzenkalender.de/katzen/vote/ergebnis&quot;&gt;http://www.literarischer-katzenkalender.de/katzen/vote/ergebnis&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2008-12-02T08:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5323219/">
    <title>Von wegen &quot;Rund, na und&quot;</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5323219/</link>
    <description>Da sieht man es mal wieder, dass, wenn&apos;s drauf ankommt, Vollschlanke erfolglos bleiben: Die selbstbewusst dicke Katze, die ich in einem Dorf nahe Waiblingen fotografierte, liegt in der Abstimmung zum Literarischen Katzenkalender derzeit auf dem letzten Platz. Also, liebe Leute, beweist mir, dass Molligsein keine Schande ist, und klickt an der richtigen Stelle!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.literarischer-katzenkalender.de/katzen/photodesmonats&quot;&gt;http://www.literarischer-katzenkalender.de/katzen/photodesmonats&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2008-11-15T08:15:00Z</dc:date>
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    <title>Arbeitsweltliche Asoziale?</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5303764/</link>
    <description>Oh weh, Richard Wagner pöbelt die Blogger in der FAS vom letzten Sonntag an, und diese bleiben sogar noch relativ ruhig - vielleicht ein Indiz dafür, dass man sich gegenseitig sowieso nicht liest? Leider entwertet Wagner einige durchaus berechtigte kritische Ansätze durch deren Pauschalität - schade drum. Ich fürchte, dass es mit dem ernsthaften, z. B. dem &quot;Kulturbloggen&quot; einfach nichts werden kann, wenn intellektuelle Größen wie Wagner so draufhauen. Ist ja wahr, dass man manches, was in vielen Blogs geschrieben wird, nicht unbedingt lesen will (man muss aber auch nicht!), andererseits gibt es viele gute Blogs, die Wagner auf diese Weise gleich mit erledigt. Ich weiß auch, dass das hier nicht viel gelesen wird, aber &quot;herumgelabert&quot; wird eben auch nicht. Und, Herr Wagner, ich bin zwar auch nicht fest angestellt, aber nicht, weil es dazu nicht gereicht hat, sondern weil ich es selbst derzeit nicht will. &quot;Arbeitsweltlich asozial&quot; bin ich deswegen noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist das bloß - auch meine Versuche, in meiner beruflichen Umgebung für das Bloggen zu plädieren, stoßen beinahe nur auf Desinteresse. Vielleicht ist Kultur und Bloggen nicht kompatibel? Wenn es so wäre, müsste man Wagner für seinen Rundumschlag wohl noch dankbar sein. Aber dennoch: richtig schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zu googeln am besten unter dem Titel des Artikels: &quot;Lauter Blogwarte&quot;, dann findet man auch die teils recht lockeren Reaktionen - meine Empfehlung: tutsi.de)</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-06T09:28:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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