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    <title>der kulturchronist (jürgen hartmann stuttgart | weblog oper konzert kultur medien seit 2000) : Rubrik:kulturell</title>
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    <description>jürgen hartmann stuttgart | weblog oper konzert kultur medien seit 2000</description>
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    <title>der kulturchronist</title>
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    <title>Singt, Kinder! (und Eltern!)</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;58&quot; alt=&quot;headerimage1&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/headerimage1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne großen Kommentar - eine wunderbare Sache: &lt;a href=&quot;http://www.wiegenlieder.org&quot;&gt;http://www.wiegenlieder.org&lt;/a&gt;. Mitsingen!</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>kulturell</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
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    <title>Licht und Schatten</title>
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    <description>Zwei Ereignisse mit dem gleichen Orchester, und man glaubt es kaum. Repertoireroutine - bei Fauré annehmbar, bei Mahler, wie man so sagt, grenzwertig - beim Ballettabend; erste Klasse beim Konzert. Man sagt dem Staatsorchester im Speziellen nach, dass es ungern Ballett begleitet und Theaterorchestern im Allgemeinen, dass sie außerhalb des Orchestergrabens geradezu abheben. Genau so war&apos;s. Konzertkritik folgt am Dienstag nach der Veröffentlichung in der Zeitung, zum Ballettabend einige Anmerkungen hier. Die Wiederaufnahme der &lt;a href=&quot;http://www.staatstheater.stuttgart.de/ballett/&quot;&gt;MacMillan-Choreografien &lt;/a&gt;ist natürlich reinstes Museum, aber schön anzusehen. Das &quot;Lied von der Erde&quot;, musikalisch äußerst mäßig und mit inakzeptablem Tenorsolisten, hat mich wenig berührt, während das &quot;Requiem&quot; (also Fauré) eine sehr poetische, ganz sinfonische Choreografie ist, sehr schön anzusehen. Dennoch mag ich&apos;s auch im Ballett lieber theatralischer, kraftvoller und nicht so keimfrei. Zur tänzerischen Qualität kann ich mich nicht komplett kompetent äußern. Natürlich ist das Stuttgarter Ballett immer ein großes Erlebnis, aber dem gestrigen Abend waren die vielen Rollendebüts wohl doch anzumerken - (zu) oft war&apos;s recht wacklig.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-06T21:05:00Z</dc:date>
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    <title>Nachtrag zu Judith oder: Wann beginnt eine Kooperation?</title>
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    <description>Eine umfang- und gedankenreiche &quot;Judith&quot;-Rezension hat Stefan Kister in der heutigen Stuttgarter Zeitung veröffentlicht. Den musikalischen Anteil lobt er als &quot;mit das Beste, was die Staatsoper in aufführungspraktischer Hinsicht auf dem Gebiet Alter Musik zu bieten hat&quot;. Ach, wenn es doch so wäre. Dirigent Lutz Rademacher und sein Stellvertreter &lt;a href=&quot;http://www.joerghalubek.de&quot;&gt;Jörg Halubek &lt;/a&gt;treten als Gäste auf, ebenso die Solisten Daniel Gloger und Nadja Stefanoff (letztere allerdings für ein Ensemblemitglied eingesprungen, aus dem Opernensemble kommt auch der Bassist &lt;a href=&quot;http://www.matiastosi.com/&quot;&gt;Matias Tosi&lt;/a&gt;), die vier Gesangsstudenten als Chorquartett sind ebenfalls Gäste wie auch das ganze Spezialorchester &lt;a href=&quot;http://www.ilgustobarocco.de&quot;&gt;Il Gusto Barocco &lt;/a&gt;- in dem sich dem Anschein nach aber auch Mitglieder des Staatsorchesters finden, das als solches, also als hauseigener Klangkörper offenbar nicht zur Verfügung stand. Fazit: Eigentlich waren Kräfte der Staatsoper an diesem Abend zumindest auf der Bühne fast gar nicht beteiligt (hinter den Kulissen und auf dem Papier immerhin Dramaturg Xavier Zuber). Wiegt man dies und den Begriff &quot;Kooperation&quot; gegeneinander ab, darf man sich schon fragen, ob das in diesem Fall nicht mehr Etikett als Inhalt war. Und ob dies, über Stuttgart hinaus, nicht ziemlich oft genau so ist.</description>
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    <dc:date>2009-10-12T11:31:00Z</dc:date>
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    <title>Glückwunsch, zum zweiten!</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5981968/</link>
    <description>Auch darüber darf man sich freuen. Ein &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2226755_0_8148_-stuttgarter-oper-an-diesem-haus-ziehen-alle-mit.html&quot;&gt;Interview &lt;/a&gt;vom Kollegen Götz Thieme mit Jossi Wieler und Sergio Morabito, designiert als Intendant und Chefdramaturg der Stuttgarter Oper ab 2011. Das ging ja nochmal gut - was nach dem unerquicklichen &lt;a href=&quot;http://www.nmz.de/kiz/nachrichten/quander-will-nicht-mehr-opernintendant-in-stuttgart-werden-update-217&quot;&gt;Vorspiel &lt;/a&gt;um die Besetzung des Intendantenpostens nicht unbedingt zu erwarten gewesen war. Auch hier: Glück auf!</description>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5960365/">
    <title>Seine Majestät, der Kaiser, spricht zu uns</title>
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    <description>&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/aXPXh3aJZlc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/aXPXh3aJZlc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr schön: &quot;Ganz glücklich war ich mit den Fragen nicht, aber beantworten kann man sie auch&quot;... Zu den ganz grundsätzlichen Themen der klassischen Musik, aber auch zu verblichenen und aktuellen Klassik-Promis äußert sich Joachim Kaiser per von der SZ organisiertem &lt;a href=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/l/133&quot;&gt;Videoblog&lt;/a&gt;. Respekt!</description>
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    <dc:date>2009-09-25T13:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5889318/">
    <title>Hildegard Behrens</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5889318/</link>
    <description>An zweierlei erinnere ich mich, wenn ich der am Dienstag verstorbenen Sopranistin &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/online/2009/34/hildegard-behrens-nachruf&quot;&gt;Hildegard Behrens &lt;/a&gt;gedenke. Weniger wichtig: An einen eher flüchtigen Bekannten, der furchtbar angab mit seiner (angeblichen) Freundschaft zu der Sängerin und ihrem Mann. Viel wichtiger: An einige Worte aus Beethovens &quot;Fidelio&quot;, die mich, als ich sie von Hildegard Behrens in einer von Georg Solti dirigierten Plattenaufnahme hörte, packten wie kein anderer Satz in irgendeinem Opernlibretto. Ich glaube, das LP-Set war überhaupt die erste Gesamtaufnahme, die ich mir kaufte. Und die Behrens sang unvergleichlich die eigentliche Botschaft dieser Oper: &quot;Wer du auch seist, ich will dich retten&quot;. Allein dafür lohnte sich dieser &quot;Fidelio&quot;, und ich glaube, so glühend und ehrlich, wie Hildegard Behrens diese paar Worte sang, haben das Werk zu meiner ewigen Lieblingsoper gemacht.</description>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5849983/">
    <title>Großer Bahnhof für Hans Tränkle und eine positive Nebenwirkung</title>
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    <description>Wenn das kein großer Bahnhof war am 19. Juli! Am Ende standen mehrere hundert Mitwirkende auf der Bühne, die sie vorher in einer revueartigen &lt;a href=&quot;http://www.bietigheimerzeitung.de/bz1/news/kultur_swp_artikel.php?artikel=4483158&quot;&gt;Matinée &lt;/a&gt;einzeln und in Gruppen bevölkert hatten, und wünschten dem langjährigen Geschäftsführer der Stuttgarter Staatstheater alles Gute für den Ruhestand (gerne schließe ich mich an). Die mehr als zwei Stunden lange Vorstellung demonstrierte aber auch die Leistungsfähigkeit des Mehrspartenhauses, und sie verfehlte ihre Wirkung auf die anwesenden (und schlecht redenden) Politiker offenbar nicht - Minister Frankenberg hat wohl während dieser Vorstellung oder bald danach entschieden, sein Fehlverhalten in Sachen Opernintendanz zu &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarterzeitung.de/stz/page/2133243_0_9223_-opernintendant-fuer-stuttgart-quander-macht-am-telefon-schluss.html&quot;&gt;korrigieren &lt;/a&gt;und ein anständiges Verfahren zur Neubesetzung einzuleiten. (Auch dafür könnte man nun womöglich das Motto der Matinée verwenden: &quot;Danke, Hans Tränkle&quot;? Wer weiß...)</description>
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    <dc:date>2009-07-29T11:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5824491/">
    <title>Haydn!</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5824491/</link>
    <description>Vorerst habe ich nichts Eigenes zum zweiten der drei berühmteren Komponistenjubilare zu bieten, sondern nur einen Link. Eine der schönsten Haydn-Würdigungen fand sich nämlich nicht im Feuilleton, sondern im Reiseteil versteckt, und zwar jenem der Zeit, geschrieben von Claus Spahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/23/Haydn&quot;&gt;http://www.zeit.de/2009/23/Haydn&lt;/a&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5821890/">
    <title>Nun doch: Stuttgarter Oper</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5821890/</link>
    <description>Ich muss zugeben: Ich bin ziemlich rat- und eigentlich auch sprachlos angesichts der Vorgänge um die Stuttgarter Opernintendanz. (Zudem kommentiere ich die örtlichen Opernthemen wegen &quot;familiärer&quot; Verbindungen grundsätzlich selten.) Stattdessen also die Zusammenfassung der FAZ vom 08.07.2009, die mir als treffsichere Mischung von Detailkenntnis und Außenperspektive erscheint, als Zitat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;(...) Puhlmann erhält die Quittung für enttäuschte künstlerische Erwartungen, aber auch für unnötige handwerkliche Fehler. So ist der Nimbus des Hauses, das unter Puhlmanns Vorgänger Klaus Zehelein sechs Mal zum &apos;Opernhaus des Jahres&apos; gekürt wurde, längst auf das Normalmaß eines soliden Stadttheaters geschrumpft. Darüber hinaus irritierte Puhlmann durch unglückliche Personalentscheidungen, etwa das stillose Ansinnen, seine Frau wiederholt als Regisseurin an dem Haus zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht viel stilvoller verhielten sich am Montag allerdings Kunstminister Peter Frankenberg und Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (beide CDU), indem sie den Verwaltungsrat und die amtierenden Intendanten der anderen Theatersparten sogleich mit einem Nachfolgekandidaten überrumpelten: dem Kölner Kulturdezernenten und früheren Berliner Staatsopernintendanten Georg Quander, der die Oper von Herbst 2011 an leiten soll. &apos;Wir haben eine ganz starke Adresse auf dem Tisch&apos;, brüstete sich auch Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU). Ballettintendant Reid Anderson, Schauspielchef Hasko Weber und der designierte Verwaltungsleiter Marc-Oliver Hendricks kritisierten das Vorgehen der Politiker öffentlich und forderten ein faires Nachfolgeverfahren ohne Vorabfestlegungen. Von einem offenen Wettbewerb um die besten künstlerischen Konzepte scheint aber die Politik in Stuttgart nicht viel zu halten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FAZ (wild), 08.07.2009</description>
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    <dc:subject>kulturell</dc:subject>
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    <dc:date>2009-07-14T09:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5820142/">
    <title>Was man mit 30 will, soll, muss</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5820142/</link>
    <description>&quot;Mit 30 muss das Erreichte dem Erträumten standhalten&quot; - so erinnere ich einen Satz aus dem Stück &lt;a href=&quot;http://www.peterlund.de/stuecke/zarah47/kurz.htm&quot;&gt;Zarah 47&lt;/a&gt;, das wir in Greifswald anno 1992 uraufführten. Ob man das, was man mit 30 ist, so gewollt hat, darüber und über vieles mehr denkt Katharina Wagner nach. Ein feines Portrait von Christine Lemke-Matwey im aktuellen Zeit-Magazin, auch &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/29/Wagner-29&quot;&gt;online zu lesen&lt;/a&gt;.</description>
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    <dc:date>2009-07-13T12:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5713298/">
    <title>Radio-Symphonieorchester Wien</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5713298/</link>
    <description>Gerne folge ich der Bitte, auch hier eine Petition zu Gunsten des Radio-Symphonieorchesters Wien publik zu machen. Das einzige Rundfunkorchester Österreichs sieht sich in seinem Bestand bedroht: &lt;a href=&quot;http://www.onlinepetition.at&quot;&gt;http://www.onlinepetition.at&lt;/a&gt;.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-21T13:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5558401/">
    <title>Die Kunst und die Welt oder: Stil und (Un-)Moral</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5558401/</link>
    <description>Ist das nun schlecht gelauntes Schwadronieren oder messerscharfe, schonungslose Analyse? Ich bin ob des &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1961970_0_2147_koennen-kunstwerke-die-welt-verbessern-.html&quot;&gt;Essays &lt;/a&gt;von Lukas Bärfuss zum Thema &quot;Stil und Moral&quot; (so steht&apos;s drüber) bzw. &quot;Stil und Unmoral&quot; (so schreibt er&apos;s mittendrin) rat- und etwas sprachlos. Was sagen die Leser dazu? - Pikante Fußnote: Bärfuss erschien zu der Lesung des Essays im &lt;a href=&quot;http://www.literaturhaus-stuttgart.de/index2.html&quot;&gt;Literaturhaus &lt;/a&gt;nicht, weil er sich, so heißt es, im Datum geirrt habe. Vielleicht wollte er den Text auch nicht laut vorlesen, denn, ich erlaube mir das Wort ausnahmsweise: irgendwie ist er doch eine Beleidigung.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-04T08:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5471639/">
    <title>Gemeinsames Sommerprogramm - ist doch gut, oder?</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5471639/</link>
    <description>Was sich zunächst nach sinnvoller Kooperation anhört, könnte die Tür zum Abbau der ARD-Radiokultur öffnen: Laut Stuttgarter Zeitung vom Samstag hat die ARD-Hörfunkkommission &quot;verbindlich ... beschlossen&quot;, in diesem Sommer vier Stunden pro Abend allen Kulturwellen ein einheitliches Programm zu &lt;a href=&quot;http://www.ard.de/intern/presseservice/-/id=8058/nid=8058/did=969350/1krnjqw/&quot;&gt;verordnen&lt;/a&gt;. Was vorher sehr vielfältig und recht kostengünstig funktioniert hat, soll nun einheitlich geregelt werden. Das wird als &quot;ARD-Radiofestival&quot; angekündigt, als handele es sich dabei um etwas Neues - das gibt&apos;s aber dank &lt;a href=&quot;www.ard.de&quot;&gt;ARD&lt;/a&gt;- und &lt;a href=&quot;http://www.ebu.ch&quot;&gt;EBU&lt;/a&gt;-Austausch schon lange (als &quot;Festlichen Radiosommer&quot;) und mit mehr Auswahl. Gerade heute, wo man viele der Kulturwellen im Internet hören kann, zahlt sich die Vielfalt eigentlich erst richtig aus. Aber nun: Einheitsbrei. Vielleicht mag das für manche der ohnehin arg gestutzten und nivellierten Programme noch ganz gut sein, für die Leuchttürme &lt;a href=&quot;http://www.swr2.de&quot;&gt;SWR 2&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.bayern4.de&quot;&gt;Bayern 4&lt;/a&gt; jedoch sicher nicht. Und endlich hat Bayern mal Recht, wenn es sich aus dem gemeinsamen Programm ausschaltet: Die laut Ankündigung auf das jeweilige Konzert folgenden &quot;spannenden Wortprogramme&quot; will Bayern 4 nicht übernehmen, weil man damit der - ebenso wertvollen - Kulturwelle &lt;a href=&quot;http://www.bayern2.de&quot;&gt;Bayern 2&lt;/a&gt; Konkurrenz machen würde. Gut so!</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-26T11:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5387768/">
    <title>Spazierfahrten zur Literatur</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5387768/</link>
    <description>Ihre Serie über regionale Literaturmuseen hält die Stuttgarter Zeitung auch im Internet vor. Und wieder freut sich der Aushilfsschwabe über so viel Kultur rundherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/literaturmuseen&quot;&gt;http://www.stuttgarter-zeitung.de/literaturmuseen&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
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    <dc:date>2008-12-14T18:22:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5362060/">
    <title>Klare Kante und Ratlosigkeit zugleich</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5362060/</link>
    <description>Aus einem offenen Brief der Leitung der Staatstheater Stuttgart an die Mitglieder des Staatsorchesters:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;(Es) bedarf offenkundig der ausdrücklichen Erinnerung daran, was es heißt, auf die von Ihnen gewählte Weise die Arbeit der Künstlerkolleginnen und -kollegen zu boykottieren. Es gibt nichts Schlimmeres und nichts Unkünstlerisches, als die Kolleginnen und Kollegen bei einer Premiere um die Früchte ihrer Arbeit zu bringen. Gerade von dem Kollektiv, das über die abgesichertsten Arbeitsverhältnisse unter allen Künstlern verfügt (und daran will niemand etwas ändern), muss man doch wenigstens dafür Solidarität erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind glücklich darüber, dass Dank des Einsatzes von Thilo Lange und Marc Soustrot mit dem Opernchor und dem ganzen Ensemble eine wunderbare Premiere gerettet werden konnte. Aber das war ja nicht in Ihrem Sinne. Und deshalb sind wir ziemlich ratlos, wie das weitergehen kann.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(unterzeichnet von Opernintendant Albrecht Puhlmann, Generalmusikdirektor Manfred Honeck und dem Geschäftsführenden Intendanten Hans Tränkle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+++&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir heute noch durch den Kopf ging: Es hat ja auch sein Gutes. Das Staatsorchester Stuttgart hat mit seiner unsäglichen Aktion sein Pulver verschossen. Nachdem sie das maximale Unheil angerichtet haben - was wollen sie denn noch machen, wenn sie rechtmäßig streiken dürfen? Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr kommen.</description>
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