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    <title>der kulturchronist (jürgen hartmann stuttgart | weblog oper konzert kultur medien seit 2000) : Rubrik:gesehen</title>
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    <description>jürgen hartmann stuttgart | weblog oper konzert kultur medien seit 2000</description>
    <dc:publisher>kulturchronist</dc:publisher>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
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    <title>der kulturchronist</title>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6095794/">
    <title>Harry Potter, zum sechsten</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;188&quot; alt=&quot;Harry-Potter-6-Emma-Watson-1666&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/Harry-Potter-6-Emma-Watson-1666.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wurde anfangs gespottet über die angeblich infantilen Erwachsenen, die in der U-Bahn &quot;Harry Potter&quot; lesen. Und nun ist der sechste Film frei gegeben ab 12, und er hat kaum noch etwas von einem Jugendfilm an sich. Die sieben Bücher und demnächst acht Filme enthalten eine faszinierende Entwicklungsgeschichte, und ich bin gespannt, wie dieser Zyklus in zehn, zwanzig Jahren historisch betrachtet werden wird. Empfehlen kann man &lt;a href=&quot;http://harrypotter.warnerbros.de/site/mainsite/main.html#/home&quot;&gt;Film Nummer 6 &lt;/a&gt;sehr wohl, aber er ist kein wonniger Stoff für kuschelige Sonntagnachmittage mehr!</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-16T15:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6023096/">
    <title>Rosenkavalier, zum ersten</title>
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    <description>Es gibt Opernabende, die einen erstmal ratlos hinterlassen. Bei manchen schleicht sich das Gefühl ein, man habe des Kaisers neue Kleidern bestaunt. Bei anderen sagt dieses Gefühl: Genialisch, aber nicht zu begreifen. Was war gestern Abend, beim neuen Stuttgarter &quot;Rosenkavalier&quot;? Einiges fand ich blöd, so die ausgestellten Obszönitäten. Anderes ganz prima, vor allem die Bewegungslust, mit der Stefan Herheim die großen Szenen ausarbeitet, und viele Details in der eigentlichen Personenführung. Wiederum anderes habe ich überhaupt (noch) nicht begriffen. Ich werde also baldmöglichst nochmals hingehen, dann mehr dazu - auch zur Musik, denn die fand ich gestern nur sehr mittelmäßig, was eigentlich gar nicht sein kann angesichts der nominell guten Leute am Dirigentenpult und in den Hauptpartien. Offenbar habe ich in einem akustischen Loch gesessen, wo sich auch noch ein Pfeifton nervend dazugesellte. (Nein, es war nicht mein Tinnitus! Meine Nachbarin hörte es auch!) Nun weiß ich endlich, warum es in manchen Theatern die Reihe 13 nicht gibt!</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-02T12:59:00Z</dc:date>
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    <title>Eine Überraschung</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;343&quot; alt=&quot;00114320ce7d0ad7ee9505&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/00114320ce7d0ad7ee9505.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar mussten seinerzeit auch die Vorauskritiker (Cruise als Stauffenberg! Schrecklich!) nach Ansicht des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Walk%C3%BCre&quot;&gt;Films &lt;/a&gt;zugeben, dass er nicht übel ist. Ich habe ihn im Kino verpasst und war nun sehr positiv überrascht. Ein wirklich guter Film, und gegen Tom Cruise ist eigentlich gar nichts einzuwenden (außer dass ich Thomas Kretschmann in dieser Rolle doch ein bisschen lieber gesehen hätte). Lohnt sich, die DVD.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-29T08:56:00Z</dc:date>
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    <title>Mit Versatzstücken zur Unverständlichkeit</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5987211/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;judith_09amittel&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/judith_09amittel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern Premiere im Schauspiel Stuttgart: &lt;a href=&quot;http://www.staatstheater.stuttgart.de/schauspiel/start.htm&quot;&gt;Judith&lt;/a&gt;, u.a. nach Hebbel und mit Versatzstücken von Antonio Vivaldi. Da ich nicht als Rezensent dort war, sondern privat, sage ich ganz subjektiv: Ich fand es furchtbar. Vielleicht weil ich Schauspiel nicht gewohnt bin? Alles in Einzelteile zu zerhacken und einiges davon dann virtuos zu inszenieren, so dass der Zuschauer überschwemmt wird von rasendem Tempo und grausiger Obszönität, ist das gut? Ich bin ratlos. Was ich allerdings zu beurteilen vermag, ist, wie die Musik von Vivaldi hier eingesetzt wird und unter die Räder gerät. Ein aufgeregt herumrennender Countertenor, ein wichtig mimendes Gesangsquartett und - was gut war - eine Judith-Sängerin von einsamer Größe, Geschrei in diese Musik hinein, Überlagerung aller Spielebenen um den Preis der völligen Unverständlichkeit? Vielleicht komme ich deshalb mit anspruchsvollstem Musiktheater zurecht, aber nicht mit dieser Art Schauspiel: Weil ich einer Inszenierung Respekt vor einem Werk abverlange. Hier jedoch scheinen mir diese Proportionen nicht gestimmt und die Produzenten aus vielen Versatzstücken nichts Gültiges geformt zu haben. Eine teils aus der Pressemitteilung gespeiste Rezension gibt es heute schon online im &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/kultur/diverses/theater-arie-trifft-jazz-und132judithund147-in-stuttgart_aid_443847.html&quot;&gt;Focus&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-11T16:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5890007/">
    <title>Zwei schöne, einfache Filme</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5890007/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;193&quot; alt=&quot;leben2&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/leben2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;transamerica_xl_01-film-A&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/transamerica_xl_01-film-A.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einfachen Mitteln kann man schöne Filme machen, die gar nicht nach &quot;Low Budget&quot; aussehen. Zwei davon - erschienen in dem Schatzkästlein &lt;a href=&quot;http://www.grosse-kinomomente.de/&quot;&gt;Große Kinomomente &lt;/a&gt;des Kulturspiegel - sind Transamerica und &lt;a href=&quot;http://www.clubcultura.com/clubcine/clubcineastas/isabelcoixet/vida_secreta/sinopsis_eng.htm&quot;&gt;Das geheime Leben der Worte&lt;/a&gt;. Letzterer behandelt indirekt den Krieg in Bosnien, gespiegelt durch das Verhalten und Schweigen einer Betroffenen, das wiederum gespiegelt wird durch das Reden eines schwer Brandverletzten. Seltsam, dass Regisseurin Isabel Coixet offenbar unbedingt einen Star wie Julie Christie einbauen wollte, die nun reichlich unmotiviert, selbstgefällig, zickig und völlig überflüssig einen Vortrag über den Krieg halten muss, der die berührende, beunruhigende Wirkung des Films zum Thema &quot;Vergessene Kriege&quot; schwächt statt verstärkt. Da wäre weniger mehr gewesen: Gerade weil man lange Zeit nur ahnt, was passiert ist, und die schlimme Ahnung dann noch übertroffen wird, ist es so schockierend, und man darf doch davon ausgehen, dass der sensible Zuschauer sich den moralischen Vortrag gleichsam selbst hält. Ebenso wie &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0407265/&quot;&gt;Transamerica &lt;/a&gt;hat der Film ein zerbrechliches Happy End, bei dem man sich viel hinzudenken muss und sich wünscht, in die Zukunft sehen zu können. Ganz ähnlich ist auch die Konzentration auf zwei Hauptfiguren, die ihre Probleme erst nach langer Anlaufzeit aussprechen, geschweige denn miteinander be-sprechen können. Ruhige Filme mit Tiefgang, sehr schön.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-20T16:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5867662/">
    <title>Charlies Geheimnis</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5867662/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;image3_1203199706&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/image3_1203199706.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder einer jener seltsamen französischen Filme, bei denen man sich die Hälfte dazudenken muss. (Ich erinnere mich an meinen Großvater, der, wenn insbesondere ein Krimi ein relativ offenes Ende hatte, immer nörgelte: &quot;Jetzt müsste man doch sehen, wie der abgeführt wird!&quot;) &lt;a href=&quot;http://www.commeaucinema.com/film/selon-charlie,45766&quot;&gt;Selon Charlie &lt;/a&gt; [Link in französisch] hat mir aber, damit wir uns nicht missverstehen, sehr gut gefallen; es ist ein einerseits alltäglicher, andererseits rätselhafter Film, dessen Figuren sich nie preisgeben, sondern ihr Geheimnis behalten oder, falls sie vielleicht keins haben, wenigstens so tun... Mir gefallen auch hier das bruchlose Miteinander von tragischen und komischen Zügen, die ausgiebigen Dialoge, die oberflächlich schlichten, auf den zweiten Blick aber doch vielschichtigen Bilder.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-09T09:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5852285/">
    <title>Stuttgarts neu-alter &quot;Tristan&quot;</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5852285/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;Neu_Neu__SIG7377&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/Neu_Neu__SIG7377.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war doch endlich mal wieder ein richtig &quot;großer&quot; Opernabend im Stuttgarter Staatstheater. &quot;Tristan und Isolde&quot; in komplett neuer - und fast durchweg sehr guter! - Besetzung, mit einem überraschenden Dirigenten am Pult (Leopold Hager), der das ansonsten ja oft dem Mittelmaß frönende Orchester zu unerwarteten Höhenflügen animierte. Die Inszenierung von Luc Perceval fiel 2004 bei Publikum und Presse durch - lag&apos;s an der damaligen Besetzung der Titelrollen? (Wegen denen habe ich es mir seinerzeit nicht angesehen.) Jedenfalls wirkte bei der Wiederaufnahme auch die kritisierte Statik sehr durchdacht, weil erfüllt, und den vermeintlichen Todestrank als Selbstmordabsicht zu deuten, der die schon längst vorhandene, aber geleugnete Liebe erst recht hervortreibt, das finde ich eigentlich ziemlich genial. Feine Sache!</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-30T14:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5849975/">
    <title>Wie traurig, wie schön</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5849975/</link>
    <description>Dass die traurigen Geschichten eben doch die schönsten sind, bestätigte sich mit dem Film &lt;a href=&quot;http://www.alsdasmeerverschwand.de/&quot;&gt;Als das Meer verschwand&lt;/a&gt;, eine neuseeländische Produktion von 2006. Matthew MacFadyen ist ein sehr guter Schauspieler, und vielseitig, denn nach dem rätselhaften Journalisten in besagtem Film spielte er so Verschiedenes wie Mister Darcy in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Stolz_und_Vorurteil_(2005)&quot;&gt;Stolz und Vorurteil&lt;/a&gt; sowie die Hauptrolle in &lt;a href=&quot;http://www.moviemaze.de/filme/1846/sterben-fuer-anfaenger.html&quot;&gt;Sterben für Anfänger.&lt;/a&gt; &quot;Als das Meer verschwand&quot; ist eine wahrlich todtraurige Geschichte, und berührend erzählt: Man ahnt etwas Tragisches, aber es kommt noch schlimmer.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-29T10:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5831063/">
    <title>Zwei Filme</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5831063/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;153&quot; alt=&quot;affaeren&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/affaeren.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;ALLE-ANDEREN-2&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/ALLE-ANDEREN-2.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein langer Filmabend im geschätzten &lt;a href=&quot;http://www.arthaus-kino.de/&quot;&gt;Atelier am Bollwerk&lt;/a&gt;. Meine nicht besonders gute Laune hat der Film &lt;a href=&quot;http://www.alle-anderen.de/&quot;&gt;Alle anderen &lt;/a&gt;eher noch verschlechtert; erst im Nachhinein erkenne ich einige Qualitäten, aber während des Films war ich eher genervt. Vielleicht weil die Situationen und Dialoge so treffend waren? Möglich. Aber ehrlich gesagt war mir dieser Film zu wenig &quot;Film&quot;, will sagen zu wenig &quot;Kunst&quot;. Danach &lt;a href=&quot;http://www.affaeren-a-la-carte.de/&quot;&gt;Affären à la carte&lt;/a&gt;, ein unfairer Vergleich, mag sein, aber den Film finde ich meisterhaft. Durchaus nicht nur amüsant, aber mit dem gewissen Augenzwinkern auch in den tragischen Aspekten - das gefällt mir. Und das richtige Quantum melancholie à la francaise, sehr schön.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-18T19:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5819920/">
    <title>Nachmittags im Garten by (bei?) Andreas Scholl</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5819920/</link>
    <description>&lt;object width=&quot;560&quot; height=&quot;340&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/KuUomeN-iog&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/KuUomeN-iog&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;340&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.andreasscholl.ch/&quot;&gt;Andreas Scholl &lt;/a&gt;ist offensichtlich nicht nur ein begnadeter, wunderbarer Sänger. Vorgestern entdeckte ich &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/user/templarCH&quot;&gt;seine Youtube-Seite &lt;/a&gt;und dort diese Video-Impressionen eines frühsommerlichen Nachmittags mit sympathischen Leuten und nicht zuletzt zwei Katzen. (Meine alte Dame bedankt sich für die Anregung, sie am Köpfchen von hinten nach vorne zu kraulen!) Als Sänger sahen und hörten wir Scholl vor mittlerweile auch schon wieder fast einem Monat bei der &lt;a href=&quot;http://www.schubertiade.at&quot;&gt;Schubertiade &lt;/a&gt;im Angelika-Kaufmann-Saal in Schwarzenberg, einem ganz eigenen Festspielort - wo sonst kann man während des Konzerts durch zwei Fenster in die Berge sehen und in der Pause ein derartiges Panorama genießen? Und vor dem Konzert wandern? Und danach in ein exquisites Café namens Angelikahöhe gehen? Alles fantastisch.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-13T10:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5705640/">
    <title>Everybody&apos;s Darling - gut so</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/5705640/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;alexanderrybak102_v-gallery&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/alexanderrybak102_v-gallery.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl noch nie sind praktisch alle einverstanden gewesen mit einem Gewinner des Eurovision Song Contest - bis gestern. Was soll man zu dem Kantersieg Norwegens sagen, außer dass er vollkommen berechtigt war? Ein toller Abend war&apos;s, und ein musikalisch erfreulicher. Schön, dass endlich mal wieder Großbritannien und Frankreich gute Musik schickten und damit verdiente gute Plätze erreichten, und schön, dass die Top Ten ein prima Abbild des (ganzen!) neuen Europa abgeben. (Und ich darf mich damit brüsten, dass ich acht von denen vorausgesagt habe, wenn auch bis auf den Sieger nicht ganz in der richtigen Reihenfolge.) Tja, und Deutschland? Es war eigentlich ganz ordentlich, das Lied ist gutes Mittelmaß, der Sänger recht versiert, und der so genannte Striptease mit Didi wer hat nicht allzu sehr gestört. Aber das Dilemma, dass der NDR auch mit interner Vorauswahl nicht überwunden hat, ist das mangelnde Gespür für den internationalen Geschmack. (Warum beispielsweise holt man einen Amerikaner und nicht gleich einen Russen, wenn man schon im Lande nichts findet oder Absagen renommierter Interpreten eingefahren hat?) Schade drum, aber nehmen wir es sportlich wie Finnland, das unverdrossen mitmacht, auch nur ein Mal gewann und gestern wieder einmal Letzter wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.eurovision.tv&quot;&gt;http://www.eurovision.tv&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-17T10:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/5552515/">
    <title>Die Frauen</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;214&quot; alt=&quot;woman_SW-neu&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/woman_SW-neu.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über diesen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Frauen_(Film)&quot;&gt;Film &lt;/a&gt;ist bestimmt schon viel Kluges geschrieben worden, und er hat mir gut gefallen, als wir ihn gestern erstmals in voller Länge sahen. Und dennoch missfällt mir der Schluss, wo die geschiedene Gattin dem ehemaligen, zwischenzeitlich betrügerischen Angetrauten mit offenen Armen entgegenstrebt. Erinnert mich an Doris Day in &quot;Was diese Frau so alles treibt&quot;: Nachdem sie berufstätig und berühmt wird, sieht sie doch - mit viel, viel Weichzeichner - ein, dass es das Beste ist, eine &quot;Arztfrau&quot; zu sein (und ein drittes Kind zu bekommen). Zwischen den beiden Filme liegen zwanzig Jahre, aber in diesem Punkt ähneln sie sich fatal. &quot;The Women&quot;, sie dürfen zwar mal aufsässig sein und gehässig sowieso, aber am Ende wird dann doch (wieder) der Mann angehimmelt. Das &lt;a href=&quot;http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=9610&amp;key=standard_document_35963622&quot;&gt;Remake &lt;/a&gt;des Films werde ich mir wohl nicht ansehen, hat sich die Moral von der Geschicht&apos; denn dort geändert?</description>
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    <title>Buddenbrooks</title>
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    <description>Nach dem Erlebnis von Heinrich Breloers &lt;a href=&quot;http://www.buddenbrooks-derfilm.de/&quot;&gt;Buddenbrooks-Film &lt;/a&gt;möchte man Thomas Manns &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Buddenbrooks&quot;&gt;Roman &lt;/a&gt;erneut lesen. Leider nicht, weil der Film - eigentlich ist es ja eine Fernsehproduktion, deren Kurzversion als Kinofilm verbrämt wird, vermutlich um an die Fördertöpfe zu gelangen - das Buch so glanzvoll adaptiert, sondern um das von Breloer arg beschädigte Original genießen zu können. Zur Optik: Gut - es ist fürs Fernsehen gemacht, wo es wahrscheinlich ganz passabel wirkt; fürs Kino ist es trotz aller behaupteten (und inhaltlich falschen) Opulenz allzu kleinkariert. Zur Dramaturgie: Klar - man muss zusammenfassen, wenn man einen Riesenroman auf zwei, drei Stunden eindampfen muss und nicht wie &lt;a href=&quot;http://www.deutsches-filmhaus.de/filme_einzeln/w_einzeln/wirth_franz_peter/buddenbrooks_die.htm&quot;&gt;Franz Peter Wirth &lt;/a&gt;vor dreißig Jahren elf Folgen à sechzig Minuten zur Verfügung hat. Dieses Eindampfen ist Breloer mal mehr, meist weniger gut gelungen. Aber musste er die anspruchsvollen Dialoge Thomas Manns unbedingt dem heutigen Sprachgebrauch solider Fernsehserien anpassen? Müssen die jungen Schauspieler &lt;a href=&quot;http://www.hoestermann.de/de/ensemble/actor14503.html&quot;&gt;Schwarz&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.lifestyle.yahoo.com/14012008/401/mark-waschke-30-besser.html&quot;&gt;Waschke&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.cineastentreff.de/content/view/500/110/&quot;&gt;Diehl &lt;/a&gt;- im Gegensatz zu &lt;a href=&quot;http://www.irisberben.de/&quot;&gt;Berben &lt;/a&gt;und &lt;a href=&quot;http://www.filmportal.de/df/fc/Uebersicht,,,,,,,,6BB5B570AFE3400491F2DEF68A357FEB,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html&quot;&gt;Stahl&lt;/a&gt;, die oftmals unfreiwillige Loriot-Komik entfalten, sind sie eigentlich gut besetzt und könnten bestimmt mehr, als Breloer ihnen abverlangt -, müssen also die jungen Leute partout reden &quot;wie heute&quot;? Wer sich überhaupt für die Buddenbrooks interessiert, dürfte doch als Zuschauer zu jener Transferleistung befähigt sein, die die Rezeption von Altem, aber Gültigen doch erst richtig spannend macht. Da hat sich der genialische Erfinder von Dokudramen leider verhoben. So schade!</description>
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    <title>Regie und Musik</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;440&quot; alt=&quot;walkuere1&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/walkuere1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gut, zunächst sieht die &lt;a href=&quot;http://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm08_09/?id_titel=790&quot;&gt;Walküre &lt;/a&gt;in Karlsruhe vielleicht ein wenig angestaubt aus. Ob es aber nur an der fabelhaften Neueinstudierung durch GMD &lt;a href=&quot;http://www.imgartists.com/?page=artist&amp;id=271&amp;c=8&quot;&gt;Justin Brown &lt;/a&gt;lag oder doch auch an der zurückhaltenden Regie, dass die Musik an diesem Abend so viel Raum einnehmen konnte? All die Details, die Durchhörbarkeit selbst im kompaktesten Klang (Walkürenritt! Vorspiel 2. Akt!) - das war eine große Leistung auch der Badischen Staatskapelle, die ich im Wettbewerb zwischen Württemberg und Baden ohnehin für das bessere Orchester halte. Und ein hervorragendes Ensemble aus Haussolisten und Dauergästen pflegen die Karlsruher (anders als die Stuttgarter) eben auch - herausragend &lt;a href=&quot;http://www.bayreuther-festspiele.de/deutsch/mitwirkende/42/infos_155.htm&quot;&gt;Edith Haller &lt;/a&gt;(Sieglinde) und &lt;a href=&quot;http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/besserleben/-/id=2244156/nid=2244156/did=3352034/mpdid=3462402/2p6t5v/&quot;&gt;Thomas Johannes Mayer &lt;/a&gt;(Wotan). Bravi!</description>
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    <title>Ein neuer Lieblingsfilm</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;3419393-cMc2Q4b_CzaajgpdEY_avNmH5NgwtfzP7DCe6p3GQF7aTz3cgg5SSDMNs90IYoImQ671XVVzPtXuGsvb1-yh2A-&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/3419393-cMc2Q4b_CzaajgpdEY_avNmH5NgwtfzP7DCe6p3GQF7aTz3cgg5SSDMNs90IYoImQ671XVVzPtXuGsvb1-yh2A-.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat die TAZ mit ihrer Kritik nicht Unrecht: Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, hätten Autor und Regisseur die &quot;Aufklärung&quot; am Schluss dieses Films weg- und die Frage nach Schuld und Selbstvergebung offen gelassen. &lt;a href=&quot;http://www.ilyalongtempsquejetaime-lefilm.com/&quot;&gt;So viele Jahre liebe ich dich &lt;/a&gt;ist dennoch ein sehr guter Film, und Kristin Scott Thomas eine unfassbar grandiose Schauspielerin. In jeder Szene ein anderes Gesicht, mikroskopische Mimik, kontrolliert elegante Haltung und Bewegung - fabelhaft. Und, ja - dafür kann sie nichts, aber andernfalls wär&apos;s schlimm - sogar die Synchronstimme ist gut. Wer war&apos;s? (Der nicht sehr lustige Film vertrieb mir sogar die Missstimmung nach einem äußerst frustrierenden Nachmittag.)</description>
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