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gehört

Montag, 7. Dezember 2009

Neue Raumklänge

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Mehrere feine CDs hat Raumklang, das zweite meiner Lieblingslabels (neben cpo) herausgebracht. Im Felixjahr auch Fanny zu bedenken, finde ich schonmal gut, und deren Klaviertrio braucht den Vergleich mit dem des Bruders nicht zu scheuen. Die CD von amarcord, ein musikalischer Spaziergang durch Leipzig, ist jenseits der Qualität des Gesangs auch ganz wunderbar verpackt. Sehr geschenkgeeignet!

http://www.raumklang.de/de/katalog/index.html

Mittwoch, 4. November 2009

Trompetengeschmetter

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Einen vergnüglichen und klangprächtigen Ausflug in die Instrumentenhistorie unternimmt das geschätzte Label Raumklang auf dieser CD. Der Anlass: eine zufällig gefundene Trompete und ihr detailversessener Nachbau. Die Präsentation der CD ist wieder einmal vorbildlich: schön und informativ zugleich.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

CDs auf dem Schreibtisch (2)

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Dies wiederum ist nichts Besonderes, rechtfertigt eigentlich nicht die Neuaufnahme des Werkes. Einzig Anja Harteros leuchtet auf, ansonsten guter Durchschnitt, was vor allem bei René Pape eher eine Enttäuschung ist. Geradezu tragisch finde ich, wie Rollando Villazon seine ruinierte Stimme vorführen muss. (Die Aufnahme entstand zwischen seinen beiden Krisen, so heißt es, aber intakt ist was anderes.)

CDs auf dem Schreibtisch (1)

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Eine ganz fabelhafte CD, vor allem - aber nicht nur - wegen Andreas Scholl. Tipp: Auf der schönen Website von harmonia mundi mal den Anfang hören. Ist das nicht traumhaft? Längere Rezension folgt hier, sobald sie in der Zeitung gedruckt ist.

Sonntag, 9. August 2009

Oh what a circus, oh what a show

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So singt Che im Musical Evita, und daran dachte ich, als ich kürzlich auf SWR2 ein Konzert des Organisten Cameron Carpenter hörte, offenbar ein Nigel Kennedy der Orgel. Der Jubel in der Saarbrückener Kirche war groß, Carpenter gab eine Zugabe nach der anderen, aber ich empfand das alles als eine einzige große Geschmacklosigkeit. Und zwar sowohl in der Registrierung "klassischer" Werke von Reger oder Bach als auch in den überladenen Arrangements aus Bizets "Carmen" oder den ebenso pompösen Improvisationen. (Dass der Ansager im Radio in Unkenntnis des Üblichen die "Improvisation" - englisch ausgesprochen - als "weitere Komposition Carpenters" ankündigte, war auch kein Ruhmesblatt. Ebensowenig die Ankündigung der Musikfestspiele Saar: "Carpenter, der 'einzige Orgelvirtuose', erreicht mit seinen Füßen eine atemberaubende Virtuosität" - Englisch muss man halt können: Der Originaltext lautet "the unique organ virtuoso", also der "einzigartige" - das mag er tatsächlich sein.) Also: Nix für mich, und ich frage mich, ob so ein Zirkus wirklich in die Kirche gehört. Wurlitzer-Orgel kann man doch im Konzertsaal oder gar in Wald und Wiese spielen.

Samstag, 4. Juli 2009

Ich tanz über die Krise, die Krise krieg' ich nicht



Der Freund von einem Freund - aber auch abgesehen davon gut, oder?

Montag, 2. März 2009

Fritz Wunderlich

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Unbedingt zu empfehlen ist diese Kollektion von verstreuten Aufnahmen Fritz Wunderlichs. Zwar ist das Don-Carlos-Duett mit Hermann Prey etwas peinlich (wozu hier auch die deutsche Sprache beiträgt und Preys für den Posa nicht passende Tongebung). Aber allein für die Lenski-Arie aus Tschaikowskys "Eugen Onegin" lohnt sich die Anschaffung dieser Preziose. Da darf er auch ruhig deutsch singen, der Wunderlich - man versteht sogar jedes Wort.

Montag, 26. Januar 2009

Ab nach Moskau!

Nachdem der NDR beschlossen hat, den diesjährigen Beitrag zum Eurovision Song Contest par ordre de mufti zu nominieren (was ich gut finde, auch wenn es den Fans allerlei Anlass zur Aufregung im Vorfeld nimmt... Andererseits: Man kann sich ja darüber an sich aufregen), muss ich natürlich auch einen Vorschlag loswerden: Adoro ab nach Moskau, das fällt auf, befriedigt heimliche Kitschsehnsüchte, und gut live singen wird die deutsche Antwort auf Il Divo doch hoffentlich auch...

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Meine Weihnachtsplatten (4)

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Ein wunderbarer Abend: Gestern nach einem guten Essen in der Roten Kapelle in der sehenswürdigen Johanneskirche nebenan Nils Landgren "and friends" gehört und gesehen. Da wurde der CD-Eindruck natürlich übertroffen, nicht zuletzt durch Nils Landgrens liebenswürdige Moderation. Fabelhaft gesungen und gespielt, dezent festlich beleuchtet, und - oder, Herr Landgren? - die Stuttgarter können doch noch besser "Stille Nacht" singen als "die Leute gestern in Halle"...

Sonntag, 14. Dezember 2008

Meine Weihnachtsplatten (3)

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Diese beiden Schmankerln müssen sein. Wenn Maria Stader "Gloria in excelsis Deo" oder Dietrich Fischer-Dieskau "Noel, Noel" singt, dann dröhnen Stimmen und Instrumente, dass es - wie man so sagt - eine Art hat. Ein Augenschmaus sind die in den Booklets abgedruckten alten LP-Hüllen, jedenfalls meistens. Die Altstars der Deutschen Grammophon sind ebenso vertreten wie Laienchöre, darunter die Singgemeinde Eschwege (Gruß an die alte Heimat). Dass man einen Chor wie diesen, der übrigens tadellos singt, seinerzeit bei der DGG für fünf Platten engagierte, was soll man heute davon halten? War es noch Nachkriegsnot? Stellte man andere Ansprüche? Immerhin versteckte man andererseits die Profis vom RIAS als "Großen Chor mit Orchester"...

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