Großer Bahnhof für Hans Tränkle und eine positive Nebenwirkung
Wenn das kein großer Bahnhof war am 19. Juli! Am Ende standen mehrere hundert Mitwirkende auf der Bühne, die sie vorher in einer revueartigen Matinée einzeln und in Gruppen bevölkert hatten, und wünschten dem langjährigen Geschäftsführer der Stuttgarter Staatstheater alles Gute für den Ruhestand (gerne schließe ich mich an). Die mehr als zwei Stunden lange Vorstellung demonstrierte aber auch die Leistungsfähigkeit des Mehrspartenhauses, und sie verfehlte ihre Wirkung auf die anwesenden (und schlecht redenden) Politiker offenbar nicht - Minister Frankenberg hat wohl während dieser Vorstellung oder bald danach entschieden, sein Fehlverhalten in Sachen Opernintendanz zu korrigieren und ein anständiges Verfahren zur Neubesetzung einzuleiten. (Auch dafür könnte man nun womöglich das Motto der Matinée verwenden: "Danke, Hans Tränkle"? Wer weiß...)
kulturchronist - 29. Jul, 13:01
















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