Arbeitsweltliche Asoziale?
Oh weh, Richard Wagner pöbelt die Blogger in der FAS vom letzten Sonntag an, und diese bleiben sogar noch relativ ruhig - vielleicht ein Indiz dafür, dass man sich gegenseitig sowieso nicht liest? Leider entwertet Wagner einige durchaus berechtigte kritische Ansätze durch deren Pauschalität - schade drum. Ich fürchte, dass es mit dem ernsthaften, z. B. dem "Kulturbloggen" einfach nichts werden kann, wenn intellektuelle Größen wie Wagner so draufhauen. Ist ja wahr, dass man manches, was in vielen Blogs geschrieben wird, nicht unbedingt lesen will (man muss aber auch nicht!), andererseits gibt es viele gute Blogs, die Wagner auf diese Weise gleich mit erledigt. Ich weiß auch, dass das hier nicht viel gelesen wird, aber "herumgelabert" wird eben auch nicht. Und, Herr Wagner, ich bin zwar auch nicht fest angestellt, aber nicht, weil es dazu nicht gereicht hat, sondern weil ich es selbst derzeit nicht will. "Arbeitsweltlich asozial" bin ich deswegen noch lange nicht.
Was ist das bloß - auch meine Versuche, in meiner beruflichen Umgebung für das Bloggen zu plädieren, stoßen beinahe nur auf Desinteresse. Vielleicht ist Kultur und Bloggen nicht kompatibel? Wenn es so wäre, müsste man Wagner für seinen Rundumschlag wohl noch dankbar sein. Aber dennoch: richtig schade.
(Zu googeln am besten unter dem Titel des Artikels: "Lauter Blogwarte", dann findet man auch die teils recht lockeren Reaktionen - meine Empfehlung: tutsi.de)
Was ist das bloß - auch meine Versuche, in meiner beruflichen Umgebung für das Bloggen zu plädieren, stoßen beinahe nur auf Desinteresse. Vielleicht ist Kultur und Bloggen nicht kompatibel? Wenn es so wäre, müsste man Wagner für seinen Rundumschlag wohl noch dankbar sein. Aber dennoch: richtig schade.
(Zu googeln am besten unter dem Titel des Artikels: "Lauter Blogwarte", dann findet man auch die teils recht lockeren Reaktionen - meine Empfehlung: tutsi.de)
kulturchronist - 6. Nov, 10:28
















übertrieben
Könnte man meinen. Es ist so kompatibel, wie wir es schaffen und realisieren. Jeder an seinem Platz.
Dass aber Wagner eine intellektuelle Größe wäre, war mir bsiher entgangen. Ich kenne zwei Richard Wagners, den aus dem 19. Jahrhundert und den Autor aus Rumänien. Auf die würde das dann schon eher passen.