Ein Opernexot zu sein...
...ist zumindest gegenüber den Medien wohl von Vorteil: Kein Artikel über Barrie Kosky, der nicht die Ringe und/oder das Hündchen erwähnt, mit denen sich der künftige Intendant der Komischen Oper Berlin ziert. Dass die Oper "im Moment so einen kick in the ass" braucht, damit könnte er Recht haben. Schauen wir mal, was der "jüdische, schwule Opernzigeuner" (Kosky über Kosky via Süddeutsche Zeitung) in Berlin so anstellt. Vorbildlich und nicht nur in der Hauptstadt ganz und gar ungewohnt: Der Wechsel von Homoki zu Kosky wurde ganze vier, in Worten vier Jahre im Voraus organisiert und bekanntgegeben. Davon sollten sich die Berufungströdler und -hektiker, die im Kulturbetrieb immer zahlreicher werden, gleich mehrere Scheiben abschneiden.
kulturchronist - 27. Jun, 14:25

















