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    <title>der kulturchronist (jürgen hartmann stuttgart | weblog oper konzert kultur medien seit 2000)</title>
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    <description>jürgen hartmann stuttgart | weblog oper konzert kultur medien seit 2000</description>
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    <title>der kulturchronist</title>
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    <title>Vom Suchen des richtigen Tons</title>
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    <description>Jörg Halubek hat das Ensemble Il Gusto Barocco gegründet, das auf alten Instrumenten spielt - Beitrag für die Stuttgarter Zeitung (veröffentlicht heute)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;gaisburger-kirche1&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/gaisburger-kirche1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Foto: &lt;a href=&quot;http://klaus.fotogalerie-stuttgart.de/&quot;&gt;http://klaus.fotogalerie-stuttgart.de/&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Martin Elsässer 1910 den Wettbewerb um den Bau der Gaisburger Kirche gewann, war er nicht einmal dreißig Jahre alt. Er setzte einen repräsentativen Jugendstilbau hoch über Schlachthof und Straßenkreuzung. Heute spielt die Kirche im Musikleben der Stadt eine vernehmbare Rolle. Das ist Jörg Halubeks Verdienst, der dort als Kirchenmusiker tätig ist. Der 32-Jährige hat die Konzertreihe Musik in Gaisburg&quot; aufgebaut und die Kirche zum Stützpunkt des neuen Barockensembles Il Gusto Barocco gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stimmen der empfindlichen Instrumente ist ein bedeutender Zeitfaktor bei Il Gusto Barocco, vor jedem Werk gehen zwei, drei Minuten für das Suchen und Finden des richtigen Tons drauf. Die rund zwanzig Musikerinnen und Musiker haben sich streng der historischen Spielweise verpflichtet. Also wird nicht nur ausführlich gestimmt, sondern auch intensiv abgestimmt. Jörg Halubek und die Konzertmeisterin Margret Baumgartl ziehen den Cellisten Jonathan Pesek während der Probe zurate, als es um die Art und Weise des richtigen Auftakts geht. Baumgartl versteht sich nicht als herausgehobenes Ensemblemitglied. Als Konzertmeisterin sei sie hauptsächlich Mädchen für alles&quot;, sagt sie: Man hat dafür zu sorgen, dass es allen gutgeht - dem Dirigenten, dem Orchester, der Musik.&quot; Die Hingabe an das Gemeinsame&quot; sei wichtiger als die Identifikation mit einem Platz oder einer Stellung&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtshelfer des neuen Barockorchesters waren die Bachakademie und die Staatsoper Stuttgart. Für einen Auftritt beim Musikfest 2008 erweiterte Halubek den bewährten Kern des Ensembles und erfand den Namen Il Gusto Barocco, der auf den Anspruch deutet, alte Musik mit sicherem Geschmack zu musizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;94&quot; alt=&quot;cembalo-titel_1&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/cembalo-titel_1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halubeks solide Vernetzung in Stuttgart, wo er als Gastmusiker und Solist an Orgel und Cembalo mit fast allen Klangkörpern gearbeitet hat, zahlte sich aus in dem Angebot der Staatstheater, das neue Orchester für die von Oper und Schauspiel erarbeitete Judith&quot;-Produktion zu verpflichten. Dort wurde die historisch fundierte Spielweise des Ensembles auf eine harte Probe gestellt, denn das Dazwischendröhnen von Geschrei und Saxofongequäke ist ebenso wie die in Vivaldis Originalmusik gemogelten Jazzelemente eine Beleidigung für sensible Ohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf genau diese aber zielt Il Gusto Barocco mit seiner feinen, geradezu zärtlichen Tongebung und will als regelmäßig auftretendes, professionelles Barockensemble eine Lücke im Stuttgarter Musikbetrieb füllen. Testfeld dafür ist die Konzertreihe in der Gaisburger Kirche, wo Johann Sebastian Bachs musikalische Bibliothek&quot; durchwandert werden soll. Ziemlich kühn wird da das Zimmermann&quot;sche Kaffeehaus in Leipzig als Ort der Popkultur zur Bachzeit&quot; gedeutet und zu Silvester ein Blind Date&quot; zwischen Bach und Händel arrangiert. Die flotte Etikettierung deutet auf eine bei aller prinzipiellen Kompromisslosigkeit ungezwungene Grundhaltung. Man dürfe die Musik ruhig vom Sockel holen&quot;, meint Halubek und will die Werke mit den Augen eines Zeitgenossen&quot; betrachten. Das Resultat sind nicht nur sachkundig begründete schnelle Tempi, sondern die in Töne umgesetzte Erkenntnis, dass diese Musik immer Gemütsergötzung&quot;, sprich Unterhaltung, gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 25-jährige Cellist Jonathan Pesek spielte ein konventionelles Instrument, bis er gemeinsam mit anderen jungen Leuten beim Wettbewerb Jugend musiziert&quot; Geschmack an Alter Musik fand. Es sei eine ganz andere Welt&quot; gewesen, die sie da entdeckten, erzählt Pesek, der 2008 sein Studium in Basel abgeschlossen hat. Am neuen Stuttgarter Ensemble schätzt er das genaue Quellenstudium und das Streben nach Authentizität. Dass dies ein umstrittener Begriff ist, bestreitet er nicht: Man muss den Sinn zu rekonstruieren versuchen und nicht die Äußerlichkeiten.&quot; Die ideologischen Kämpfe um die Aufführungspraxis kennt Pesek zwar nicht aus eigener Anschauung, wünscht sich aber, dass der rebellische Geist&quot; früherer Zeiten auch auf die aktuelle Arbeit ausstrahlen möge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spezielle Kombination von Würde und Leichtigkeit könnte zum Markenzeichen von Il Gusto Barocco werden. Die Musikerinnen und Musiker gehen aufeinander ein, lächeln sich auffällig oft an, hören sich aufmerksam zu. Es ist schön zu beobachten, wie sich das Ensemble über eine gelungene Bach- oder Telemann-Interpretation fast kindlich freuen kann. Bravo&quot;, flüstert Kontrabassist Rüdiger Kurz seinem Kollegen Pesek zu, kaum dass dieser sein Solo glanz- und ausdrucksvoll hinter sich gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis von Solisten und Orchester habe in der Barockmusik nichts mit ausgestellter Virtuosität zu tun, erklärt Jörg Halubek dem Publikum in der Gaisburger Kirche, während die Musiker selbst ihr Podium umbauen: Wenn ein guter Spieler da war, bekam er eben ein Solo.&quot; So ordnet er sich am Cembalo ins Ensemble ein, und der Flötist Hans-Joachim Fuss braucht in Bachs h-Moll-Ouvertüre keine Solistenpose, um seine Kunst zu zeigen. Guter Geschmack erfindet sich immer wieder neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;197&quot; alt=&quot;20071121-032-01-web-1024&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/20071121-032-01-web-1024.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Jörg Halubek spielt morgen in der Gaisburger Kirche ( 20 Uhr) Cembalo- und Orgelwerke u. a. von Bach und Pachelbel. Il Gusto Barocco tritt dort auf mit dem Programm Blind Date - Bach und Händel&quot;: Silvester um 21 Uhr sowie am 1. und 2. Januar um 19 Uhr. Die nächste Vorstellung von Judith&quot; im Schauspielhaus Stuttgart, gleichzeitig Jörg Halubeks Debüt am Dirigentenpult, ist am 15. November. Weitere Aufführungen folgen am 20. und 29. 11. sowie im Dezember. Info im Netz unter &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a &gt;www.joerghalubek.de &lt;/a&gt;und &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ilgustobarocco.de&quot;&gt;www.ilgustobarocco.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gedruckt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T09:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6027262/">
    <title>Trompetengeschmetter</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;madeuf_review_image&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/madeuf_review_image.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen vergnüglichen und klangprächtigen Ausflug in die Instrumentenhistorie unternimmt das geschätzte Label &lt;a href=&quot;http://www.raumklang.de&quot;&gt;Raumklang &lt;/a&gt;auf dieser CD. Der Anlass: eine zufällig gefundene &lt;a href=&quot;http://www.birckholtz.de&quot;&gt;Trompete &lt;/a&gt;und ihr detailversessener Nachbau. Die Präsentation der CD ist wieder einmal vorbildlich: schön und informativ zugleich.</description>
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    <dc:subject>gehört</dc:subject>
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    <title>Eintauchen in fremde Welten</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6027189/</link>
    <description>Interview mit dem Komponisten und Arrangeur Andreas N. Tarkmann, veröffentlicht in &quot;spektrum&quot;, Magazin der Musikhochschule Stuttgart Nr. 14/2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine naive Frage zum Auftakt: Es gibt doch so viel Originalmusik. Warum arrangiert man eigentlich? &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist aus praktischen Gründen, wenn die vorhandene Fassung für das Aufführungsprojekt nicht geeignet ist. Früher waren Bearbeitungen oft die einzige Möglichkeit, Werke zu verbreiten. Heute geht es meist um Bearbeitungen für Ensembleformationen, für die es wenig Originalliteratur gibt oder die ihr Repertoire erweitern wollen. Gelegentlich geht es auch um ein Modernisieren von Kompositionen, weil die Ästhetik des Orchesterklangs sich gewandelt hat. Dieses Verfahren, das in der U-Musik üblich ist (man denke an Schlagerversionen), gab es schon in der Klassik: Mozart bekam den Auftrag, die Barock-Instrumentationen einiger Händel-Oratorien in das Klangbild der Wiener Klassik zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gibt es dafür bestimmte Grundsätze, oder kann im Prinzip alles auf jede mögliche Weise arrangiert werden? &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre unseriös, Musikwerke in eine instrumentale oder vokale Klangformation zu zwingen, die den Intentionen des Komponisten zuwider läuft. Ein begabter Arrangeur besitzt einen Instinkt, der ihn in ästhetischen Grundsatzfragen leitet und der ihn hoffentlich davor bewahrt, Unsinniges zu tun, etwa Wagners Walkürenritt für Blockflötenquartett zu bearbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Stellen Bearbeitungen für Bläser den Arrangeur vor spezielle Herausforderungen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bläserpartituren gelten als kompliziert. Das liegt aber hauptsächlich an den vielen transponierenden Instrumenten. Es gehört zum Handwerk eines Arrangeurs, dass er diese Transpositionen beherrscht, wie er auch um die spezifischen Eigenheiten der einzelnen Blasinstrumente wissen sollte. Hier habe ich den Vorteil, dass ich selbst ein Oboenstudium absolviert und viel Bläserkammermusik gespielt habe. Die Musiker müssen das Gefühl haben, dass die Musik in der Bearbeitung gut zu den Blasinstrumenten passt. Alles andere wäre frustrierend, praxisfern und würde auch nicht wieder gespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sie sind auch als Komponist tätig. Hand aufs Herz: Würden Sie manchmal lieber selbst ein neues Stück komponieren als ein vorhandenes zu arrangieren? &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat ist es so, dass Sie als Bearbeiter sich sehr genau mit der Originalkomposition beschäftigen, sozusagen in die DOS-Ebene des Stücks hinabsteigen. Und hier zeigt es sich schon, wenn es Schwächen in der Komposition gibt. Ich selbst habe meine Bearbeitertätigkeit immer als den bestmöglichen Kompositionsunterricht aufgefasst; ansonsten arrangiere und instrumentiere ich mit viel Freude, ich muss und möchte also gar nicht immer selbst komponieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ist das Arrangieren nicht eine undankbare Sache? Wenn ein Arrangement gefällt, bekommt doch trotzdem der Komponist den Ruhm ab, und wenns nicht gefällt, ist der Arrangeur schuld?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist das Ansehen des Arrangeurs nicht besonders hoch. Dabei ist das ein sehr arbeitsintensiver Beruf. Na ja, man braucht den Arrangeur, aber man verschweigt ihn lieber. Und man zahlt auch nicht gerne für seine Arbeit. Da habe ich manche kränkende Erfahrung gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Beitrag des Arrangeurs fällt also oft unter den Tisch?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider, dabei ist der Arrangeur oft unentbehrlich: Er sichtet das Material, retuschiert, richtet die Werke ein, schreibt unter Umständen Kadenzen, überprüft die Verzierungslage und so weiter und so fort. Aber wir leben in einer Welt des Interpretenkults, die für die Urheber wenig Aufmerksamkeit übrig hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Für die Musikhochschule sind Sie zum wiederholten Male als Arrangeur tätig. Wie hat sich dieser Kontakt entwickelt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über verschiedene Kanäle. Zum einen wurde Prof. Helmut Wolf auf mich aufmerksam, als er seine Konzertreihe Berühmte Komponisten im 19.Jahrhundert zu Gast in Stuttgart plante und für das Wagner-Konzert kammermusikalische Bearbeitungen brauchte. Zum anderen bin ich mit meinen vielen Bläserarrangements in der Fachwelt bekannt und stehe dadurch mit einigen der Bläserprofessoren in persönlichen Kontakt, so dass es nach meinem Umzug nach Stuttgart 1999 sozusagen zwangsläufig zu einer Zusammenarbeit kommen musste. Ein für mich persönlich wichtiger Aspekt bei meinem letzten großen Bläserprojekt in der Stuttgarter Musikhochschule im Juni 2008 war, dass einer der Initiatoren Prof. Ingo Goritzki war, bei dem ich 1973 in Hannover mein Oboenstudium begonnen hatte! Es ist toll, dass die Hochschulleitung immer wieder mit Bearbeitungsaufträgen in die Bläserausbildung investiert, denn so kann der Arrangeur zusammen mit den Studierenden und Dozenten zeigen, zu welch virtuoser und klanglicher Vielfalt die Blasinstrumente fähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tarkmann.de&quot;&gt;http://www.tarkmann.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mh-stuttgart.de&quot;&gt;http://www.mh-stuttgart.de&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>gedruckt</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-04T18:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6026464/">
    <title>Hamm-Brücher gegen das Gejammer</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6026464/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;169&quot; alt=&quot;hildegard-hamm-bruecher-540x304&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/hildegard-hamm-bruecher-540x304.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/45/C-Hamm-Bruecher&quot;&gt;Wohltat&lt;/a&gt;, wenn eine 88-Jährige nicht sagt: Früher war alles besser, sondern erklärt, dass es heute gut ist und warum es noch besser werden muss. Hut ab, Lady.</description>
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    <dc:date>2009-11-04T11:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6025426/">
    <title>Rosenkavalier, zum zweiten</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;343&quot; alt=&quot;-7B259650AF-6B4C-4A66-B0CB-19333826B18C-7DPicture&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/-7B259650AF-6B4C-4A66-B0CB-19333826B18C-7DPicture.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Premiere vorgestern lässt mir noch keine Ruhe (zweiter Besuch am Donnerstag geplant). Im Netz gefunden (aus der Rezension von Joachim Lange in der Wiener Zeitung): &quot;Man kann sich amüsieren und wundern, verblüfft sein und Bauklötze stauen, aber man ist nicht wirklich ergriffen.&quot; Gut auf den Punkt gebracht.</description>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6025424/">
    <title>Diva der Negativität</title>
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    <description>Gerhard R. Koch in seinem &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub4D7EDEFA6BB3438E85981C05ED63D788/Doc~E91C868861FD646ABB2B0D52C6DAB9B69~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Nachruf &lt;/a&gt;auf Heinz-Klaus Metzger in der FAZ heute: &quot;Metzger vertrat eine geschichtsphilosophische Schwärzest-Sicht und war überzeugt vom unausweichlichen endgültigen Untergang der Menschheit. Doch in Formulierungen, die selbst Adornos Sprache grobschlächtig wirken ließen, wurde er zur Diva der Negativität, zur Callas des metaphysischen Desasters: ein musikdenkerischer Schriftgelehrter im Grandhotel Abgrund.&quot; Das erinnert mich an meine Studienzeit. Irgendwann danach schieden sich wohl die Geister in Schwärzestseher und Pragmatiker.</description>
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    <title>Hojotoho!</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;250&quot; alt=&quot;19176g&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/19176g.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Opernrecital mit Ingrid Bjoner - CD-Rezension für die Stuttgarter Zeitung (veröffentlicht heute)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingrid Bjoner hätte Besseres verdient - die Diskografie der dramatischen Sopranistin aus Norwegen umfasst nur eine Handvoll Aufnahmen, darunter eine einzige Operngesamteinspielung, die Münchner Frau ohne Schatten&quot; von 1963. Immerhin sind nun Livemitschnitte einzelner Szenen aus der Bayerischen Staatsoper erhältlich, die für Ingrid Bjoner von der Frühzeit ihrer Karriere bis zum Bühnenabschied 1989 das Stammhaus blieb. An die Aufnahmen darf man keine hohen Ansprüche stellen. Außer in einigen großen Momenten der Götterdämmerung&quot; sind Orchester und Chor fast nur als akustisches Beiwerk zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr wohl ist indes zu begreifen, dass Bjoner eine außergewöhnliche Interpretin des großen Sopranfachs war. Abgesehen von der Vielseitigkeit beeindrucken der gut bewahrte lyrische Schmelz, angenehme Spannung in allen Lagen sowie vorbildliche Artikulation und Phrasierung. Beethovens Leonore ist das Glanzstück - die Sängerin beherrscht ihre Stimme und ihre Rolle in höchster geistiger und vokaler Konzentration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orfeo C 735 091 B; Inhaltsangabe &lt;a href=&quot;http://www.orfeo-international.de/pages/cd_c735091b.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
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    <title>Rosenkavalier, zum ersten</title>
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    <description>Es gibt Opernabende, die einen erstmal ratlos hinterlassen. Bei manchen schleicht sich das Gefühl ein, man habe des Kaisers neue Kleidern bestaunt. Bei anderen sagt dieses Gefühl: Genialisch, aber nicht zu begreifen. Was war gestern Abend, beim neuen Stuttgarter &quot;Rosenkavalier&quot;? Einiges fand ich blöd, so die ausgestellten Obszönitäten. Anderes ganz prima, vor allem die Bewegungslust, mit der Stefan Herheim die großen Szenen ausarbeitet, und viele Details in der eigentlichen Personenführung. Wiederum anderes habe ich überhaupt (noch) nicht begriffen. Ich werde also baldmöglichst nochmals hingehen, dann mehr dazu - auch zur Musik, denn die fand ich gestern nur sehr mittelmäßig, was eigentlich gar nicht sein kann angesichts der nominell guten Leute am Dirigentenpult und in den Hauptpartien. Offenbar habe ich in einem akustischen Loch gesessen, wo sich auch noch ein Pfeifton nervend dazugesellte. (Nein, es war nicht mein Tinnitus! Meine Nachbarin hörte es auch!) Nun weiß ich endlich, warum es in manchen Theatern die Reihe 13 nicht gibt!</description>
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    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6021727/">
    <title>Wort zum Sonntag</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6021727/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;rzo591630p0_&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/rzo591630p0_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werners Spruch zum Tage (aus aktuellem Anlass): &quot;Ohne Spülmaschine ist man ja nur ein halber Mensch.&quot;</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-01T15:23:00Z</dc:date>
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    <title>Die Zeit in Hochform</title>
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    <description>In mehr als einem Vierteljahrhundert &quot;Zeit&quot;-Abonnement (ach ja, liebe Leute dort: Ein kleines Briefchen zu diesem Anlass wäre nett gewesen) gab es Phasen, in denen meine Freundschaft zu diesem Blatt auf die Probe gestellt wurde. Zurzeit aber kann man die seit einiger Zeit etwas derbe Aufmachung der Titelseite verschmerzen, da die Artikel im politischen Teil wieder von erster Güte sind. Letzte Woche fand ich Christoph Dieckmanns &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/44/Lieberknecht&quot;&gt;Portrait &lt;/a&gt;der Christine Lieberknecht ganz hervorragend: Wie er ohne viele Zitate den Tonfall der Politikerin trifft, Schwachstellen verdeutlicht, ohne überheblich zu dozieren, das taugt mir sehr zum Vorbild. In der heute angekommenen Ausgabe anregende Artikel über die neue Regierung, über Angies Boygroup (schön, dass sie die neben ihrem Girls Camp auch hat) und sehr differenziert auch über die teils kenntlichen, teils im Nebel der Wirklichkeit noch diffusen Pläne der Koalitionäre.</description>
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    <dc:subject>gelesen</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-29T10:20:00Z</dc:date>
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    <title>Eine Überraschung</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;343&quot; alt=&quot;00114320ce7d0ad7ee9505&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/00114320ce7d0ad7ee9505.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar mussten seinerzeit auch die Vorauskritiker (Cruise als Stauffenberg! Schrecklich!) nach Ansicht des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Walk%C3%BCre&quot;&gt;Films &lt;/a&gt;zugeben, dass er nicht übel ist. Ich habe ihn im Kino verpasst und war nun sehr positiv überrascht. Ein wirklich guter Film, und gegen Tom Cruise ist eigentlich gar nichts einzuwenden (außer dass ich Thomas Kretschmann in dieser Rolle doch ein bisschen lieber gesehen hätte). Lohnt sich, die DVD.</description>
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    <dc:subject>gesehen</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-29T08:56:00Z</dc:date>
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    <title>CDs auf dem Schreibtisch (2)</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;250&quot; alt=&quot;cd-pappano-verdi&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/cd-pappano-verdi.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wiederum ist nichts Besonderes, rechtfertigt eigentlich nicht die &lt;a href=&quot;http://www.emiclassics.de/produkt/550718,5099969893629/antonio_pappano-messa_da_requiem#1&quot;&gt;Neuaufnahme &lt;/a&gt;des Werkes. Einzig &lt;a href=&quot;http://www.anjaharteros.de/home_en.html&quot;&gt;Anja Harteros &lt;/a&gt;leuchtet auf, ansonsten guter Durchschnitt, was vor allem bei René Pape eher eine Enttäuschung ist. Geradezu tragisch finde ich, wie Rollando Villazon seine ruinierte Stimme vorführen muss. (Die Aufnahme entstand zwischen seinen beiden Krisen, so heißt es, aber intakt ist was anderes.)</description>
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    <dc:subject>gehört</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-29T08:16:00Z</dc:date>
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    <title>CDs auf dem Schreibtisch (1)</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;222&quot; alt=&quot;odecd&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/odecd.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganz fabelhafte CD, vor allem - aber nicht nur - wegen Andreas Scholl. Tipp: Auf der schönen &lt;a href=&quot;http://www.harmoniamundi.com/#/albums?id=1410&quot;&gt;Website &lt;/a&gt;von harmonia mundi mal den Anfang hören. Ist das nicht traumhaft? Längere Rezension folgt hier, sobald sie in der Zeitung gedruckt ist.</description>
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    <dc:subject>gehört</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-29T08:12:00Z</dc:date>
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    <title>Wiedergesehen: Mondsüchtig</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;259&quot; alt=&quot;moonstruck11&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/moonstruck11.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War der da wirklich erst 23? Mir war die Schauspielkunst, die &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Cage&quot;&gt;Nicolas Cage&lt;/a&gt; schon in diesem Film von 1987 beweist, ganz entfallen, obwohl ich ihn in &lt;a href=&quot;http://www.sonypictures.com/homevideo/adaptation/index.html&quot;&gt;Adaptation&lt;/a&gt;, einem meiner Lieblingsfilme, 15 Jahre später ebenso bewundert habe. Nach dem anrührenden Erlebnis mit diesem alten Streifen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Monds%C3%BCchtig&quot;&gt;Mondsüchtig &lt;/a&gt; (GottohGott, ich war damals auch erst 25...) muss ich wohl mal die Cage-Filmografie durchgehen und für die nächste Zeit einen täglichen Besuch bei &lt;a href=&quot;http://www.filmgalerie451.de/&quot;&gt;451 &lt;/a&gt;einplanen. Ein ganz wunderbarer Film!</description>
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    <dc:subject>wiedergesehen</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-27T07:16:00Z</dc:date>
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    <title>Peinlich? Schizophren?</title>
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    <description>Eins vorweg: Das war peinlich und bleibt es, was sich unter den künftig Bundesregierenden abgespielt hat zum Thema Schattenhaushalt. Und wie sich die ansonsten geschätzte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im DLF &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1054609/&quot;&gt;quälte&lt;/a&gt;, ebenso. Persönlich bin ich enttäuscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist doch auch schizophren: Vor den Wahlen war den Medien und laut Umfragen auch den Wählern klar, dass die Steuersenkungsversprechen von CSU und FDP an der Wirklichkeit vorbeigehen, und man hätte voraussagen können, was sich nach der Wahl abspielt. Das heißt: Da doch &quot;jeder&quot; gewusst hat, das dies nur ein Wahlkampfschlager ist, sollte doch eigentlich niemand die bewussten Parteien gerade deshalb gewählt haben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das aber so ist, warum dann der Medienzinnober hinterher nach dem Motto: Nun müssen sie aber auch die Steuern senken oder rotköpfig zugeben, dass sie es nicht können oder sich in Täuschungsversuchen verzetteln - damit &quot;wir&quot; Recht behalten haben. Hauptsache: Schlagzeilen und bissige Kommentare. Ich glaube, diese Schizophrenie von uns allen, befeuert durch die Medien, ist furchtbar kurzsichtig und schädlich. Warum lässt man die Leute nicht in etwas mehr Ruhe verhandeln und beurteilt nicht Ideen und Vermutungen, sondern Ergebnisse? Die Tücke der teils auch wenig professionell fundierten Medienhektik hat kürzlich ein &lt;a href=&quot;http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/-/id=660214/nid=660214/did=5162972/1ja9cys/index.html&quot;&gt;SWR Forum&lt;/a&gt; differenziert diskutiert (nachzuhören als Podcast) - sehr nachdenklich und skeptisch stimmend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS dazu: Schädlich sind sprechblasenartige Wahlkampfversprechen natürlich auch. Aber auch diese sind nicht selten Rituale zwischen Politikern und Medien - Streben nach Aufmerksamkeit um jeden Preis.</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>politisch</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-23T09:18:00Z</dc:date>
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