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    <title>der kulturchronist (jürgen hartmann stuttgart | weblog oper konzert kultur medien seit 2000)</title>
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    <description>jürgen hartmann stuttgart | weblog oper konzert kultur medien seit 2000</description>
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    <title>der kulturchronist</title>
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    <title>Die Stille ist mitkomponiert</title>
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    <description>Das Sinfonieorchester Basel spielt im Beethovensaal Strauss, Mozart und Sibelius - Rezension für die Stuttgarter Zeitung (veröffentlicht heute)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war hübsch: Ein Musiker des Sinfonieorchesters Basel kommt verspätet und ergaunert sich einen Extraapplaus, auch der Konzertmeister will beklatscht werden, und für den Dirigenten Pietari Inkinen bleibt auf dem Weg zum Pult im Beethovensaal kaum noch Beifall übrig. Nach dem Don Juan&quot; von Richard Strauss hätte ein Applausmesser allerdings auch keine Purzelbäume geschlagen. Eine sinfonische Dichtung von solchem Kaliber sollte man nicht als Einhörstück missverstehen - und vor allem ordentlich proben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück machten das Schweizer Orchester und sein finnischer Gastdirigent den schwachen Einstand spätestens mit der zweiten Sinfonie von Jean Sibelius wieder gut. Inkinen ließ die Musik seines großen Landsmanns locker fließen und balancierte Pathos und mitkomponierte Stille aus. Diesen eigenwilligen Zeitgenossen von Richard Strauss musizierte das Orchester exquisit und glanzvoll; das für Sibelius typische, folkloristisch angehauchte Zusammenspiel der Holzbläser gelang ebenso klangschön wie wohlige Streicherteppiche und prachtvolles Blechgeschmetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor wurde Sharon Kam gefeiert, die mit fabelhaftem Legato und wundersamen Schattierungen Mozarts Klarinettenkonzert spielte. Kam verdeutlicht mit klarer Tongebung und mühelos ausgeglichenen Registern musikalische Strukturen. Im traurig-tröstlichen Adagio, in dem das Orchester auf Augenhöhe mit der Solistin gelangte, gab es Momente, denen man Unendlichkeit wünschte. Summertime&quot; als Zugabe tat wohl im November, der sich im hundertfach variierten Husten des Publikums spiegelte. Das Orchester brachte als Dacapo den Sibelius-Hit Valse triste&quot;- für Inkinen wohl Ehrensache, aber nach der mächtigen Sinfonie zu petite&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pietariinkinen.com&quot;&gt;http://www.pietariinkinen.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sharonkam.com&quot;&gt;http://www.sharonkam.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sinfonieorchesterbasel.ch/&quot;&gt;http://www.sinfonieorchesterbasel.ch/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>gedruckt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-23T13:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6046680/">
    <title>Paris!</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6046680/</link>
    <description>&lt;i&gt;Eine Woche in der französischen Hauptstadt, nachbereitet im Netz&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrzeit Stuttgart-Paris: unglaubliche 3 ½ Stunden. Mit TeeScheeWöö, wie eine Bekannte kürzlich sagte. Der &lt;a &gt;TGV &lt;/a&gt;scheint mir für den Fahrgast angenehmer zu sein als unser ICE, allerdings mit (noch) weniger Platz für Gepäck  auf der Rückfahrt kamen asiatische Fahrgäste mit ungefähr zwölf riesigen Koffern, die dann Eingangs- und Durchgangstüren stapelweise versperrten. Ach, die Sehnsucht nach dem guten alten Gepäckwagen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210732&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210732.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankunft Paris &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gare_de_l%E2%80%99Est&quot;&gt;Gare de lEst&lt;/a&gt; mit prima Metro-Anschluss, sehr hübsch die Linie &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A9trolinie_7bis_%28Paris%29&quot;&gt;7bis&lt;/a&gt; (heißt nur 7b, klingt doch aber viel netter), die zu meinem Quartier in den Stadtteil &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/19._Arrondissement_%28Paris%29&quot;&gt;Buttes-Chaumont&lt;/a&gt; führte. Der gleichnamige Park ist aus den früheren Gipsabbaustätten entstanden, die auch den Bau der Metro erschwerten. Von Anfang an nützlich: der Stadtplan in Form eines kleinen Heftchens namens &lt;a href=&quot;http://letrangere-americaine.blogspot.com/2009/04/le-paris-pratique.html&quot;&gt;Paris Pratique&lt;/a&gt;. Und ebenso nützlich: Zwei Podcasts zum Französischlernen, die ich auf der Hinfahrt und dann morgens beim Joggen im Park hörte. &lt;a href=&quot;http://onethinginafrenchday.podbean.com&quot;&gt;Laetitia &lt;/a&gt;erzählt ganz niedlich von ihrem Alltag, und &lt;a href=&quot;http://www.dailyfrenchpod.com/&quot;&gt;Louis &lt;/a&gt;macht den Podcast für englischsprachige Interessenten, was für mich einen angenehmen Doppeleffekt hatte. (Und was für einen netten Akzent er im Englischen hat!) Französisch überhaupt: Es lief ganz gut und ich bekam Komplimente, wobei mein Wortschatz mich gar nicht zufrieden stellt. Ich spreche es sehr gerne und offenbar ganz gut (man hielt mich nacheinander für einen Belgier, Schweizer oder Luxemburger  sind das nun Komplimente?)  anstrengend erscheint mir beim Französischen mehr als beim Englischen, nicht aus dem Sprachduktus zu rutschen, sozusagen auf Niveau zu bleiben. Am Abend die sehr lebhafte &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/spone/3809910806/&quot;&gt;Rue de Belleville&lt;/a&gt; mit schönsten Geschäften besichtigt. Torten à 40 Euro  die Geldscheine verschwinden in Paris mit einer Geschwindigkeit aus dem Portemonnaie, die ihresgleichen noch sucht. (Nein, die Torte habe ich nicht gekauft.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210744&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210744.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßenbahntag! Ich fuhr die Linien T3 und T2 in jeweils voller Länge ab. Ganz unterschiedliche Strecken, die eine typisch &lt;a href=&quot;http://www.tramway.paris.fr/&quot;&gt;Straßenbahn &lt;/a&gt;im Stadtbild, die andere eine Überlandbahn im Seinetal. Unterschiedliche Fahrzeuge auch (Citadis-Variationen, wobei auf der T3 die breitesten Trams fahren, die ich je gesehen habe), sehr komfortabel und flott. Hübsch der Hinweis: le freinage peut être brusque  raue Bremsmanöver kennt man bei der Metro natürlich kaum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210750&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210750.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankunft mit der T2 nach langer Fahrt in der unterirdischen Station von &lt;a href=&quot;http://www.grandearche.de/index.html&quot;&gt;La Défense&lt;/a&gt;. Was für ein Eindruck, wenn man da ans Tageslicht kommt! Sofort bekam ich Lust, mal wieder SimCity zu spielen. Ich finde diesen Stadtteil faszinierend, wie mich überhaupt gerade bei diesem Paris-Besuch die moderne Architektur besonders angesprochen hat, mehr als das alte Paris. Das gilt auch für die Cité de la Musique und das Institut du Monde Arabe, beides Mittérand-Kühnheiten aus den grands travaux. Nun ja, das Sonnenkönighafte der französischen Präsidenten hat auch sein Gutes, hierzulande würden solche Großprojekte wohl schnellstens zerredet (was das kostet!). Die &lt;a href=&quot;http://www.citedelamusique.fr/francais/Default.aspx&quot;&gt;Cité de la Musique&lt;/a&gt; hatte leider für mich ungünstige Öffnungszeiten  aufgeschoben! Im &lt;a href=&quot;http://www.imarabe.org/&quot;&gt;Institut du Monde Arabe&lt;/a&gt; hingegen besuchte ich eine sehr schöne Ausstellung islamischer Kunst. Wie später im Louvre, wurde ich auch hier kontrolliert und mein Rucksack wurde durchleuchtet. Auf dem Rückweg, auf der &lt;a href=&quot;http://paris1900.lartnouveau.com/paris04/l_ile_saint_louis.htm&quot;&gt;Ile Saint Louis&lt;/a&gt;, Flan au chocolat gegessen  ich glaube, das ist &lt;a href=&quot;http://www.google.de/imgres?imgurl=http://media.paperblog.fr/i/103/1034338/flan-chocolat-mures-sauvages-L-1.jpeg&amp;imgrefurl=http://www.paperblog.fr/1034338/flan-au-chocolat-et-mures-sauvages/&amp;h=309&amp;w=465&amp;sz=22&amp;tbnid=gtCVTvHxrXlKFM:&amp;tbnh=85&amp;tbnw=128&amp;prev=/images%3Fq%3Dflan%2Bchocolat&amp;usg=__QLCLfh5BHVmXMxeslXTnMBoGXk8=&amp;ei=vI8BS8-VOp_c_Qbz15GZCw&amp;sa=X&amp;oi=image_result&amp;resnum=5&amp;ct=image&amp;ved=0CBkQ9QEwBA&quot;&gt;Mürbeteig mit Pudding&lt;/a&gt;? Jedenfalls schmeckte es fabelhaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends parallele Live-Übertragung der Feiern in Berlin und Paris im französischen Fernsehen. Alles sehr eindrucksvoll. Der Moderator bei TF1 war allerdings sehr verwundert darüber, dass das Gedenken an den Mauerfall in Deutschland viel fröhlicher inszeniert wurde als in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag endlich ein persönliches Treffen mit &lt;a href=&quot;www.jeanbollack.fr&quot;&gt;Jean Bollack&lt;/a&gt;, dessen Internetseiten ich seit über zwei Jahren betreue, und seiner Frau Mayotte. Beide über 80, nicht zu glauben. Ein anregendes Gespräch, das vielleicht zu einem neuen philosophisch-philologischen Blog führen wird. Danach ein rauschhaftes Erlebnis: Die Impressionisten im &lt;a href=&quot;http://www.musee-orsay.fr/de/empfang.html&quot;&gt;Musee dOrsay&lt;/a&gt;. Ganz benommen war ich von den vielen Renoirs, Monets und Manets, und später enttäuscht von den Reproduktionen, die man kaufen kann. Danach ins &lt;a href=&quot;http://www.carrouseldulouvre.com/W/do/centre/accueil&quot;&gt;Carrousel du Louvre&lt;/a&gt;, großes unterirdisches Einkaufszentrum, wo man auch Karten für den Louvre selbst im Voraus bekommt. Bei Virgin allerdings war die billetterie en panne, beim kleinen Tabakladen klappte es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donnerstag also der &lt;a href=&quot;http://www.louvre.fr/llv/commun/home.jsp&quot;&gt;Louvre &lt;/a&gt; schlicht sensationell. Und ja, die Mona Lisa, auf die wir am frühen Vormittag einen relativ freien, nur vom ständigen Blitzlichtern vor allem, pardon, der asiatischen Besucher beeinträchtigten Blick hatten; ja also, die Mona Lisa verfolgt uns mit ihrem Blick, so lange sie in Sicht ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210884&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210884.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach Butterbrot bei einem der vier Pariser Lokale der belgischen Kette &lt;a href=&quot;http://www.lepainquotidien.com/&quot;&gt;Le pain quotidien &lt;/a&gt; immer wieder erfreulich. Am angenehmsten, weil weniger überlaufen ist die Filiale in der Rue de Varenne, auch wegen des clownesken Kellners, der nur zum Spaß zwischendurch mit einem Kaffeelöffel gegen eine der Hängelampen über der table commune klopfte und damit einen Kurzschluss verursachte. Und das Geschäft des CD-Labels &lt;a href=&quot;http://uk.hmboutique.com/france/boutique.php&quot;&gt;harmonia mundi&lt;/a&gt; nahe der Opéra Garnier, auch sehr schön und gemütlich, weil mit übersichtlichem Sortiment ein Kontrapunkt zu den Megastores à la fnac.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210919&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210919.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann Versailles  nun ja. Jeder Stein des &lt;a href=&quot;http://www.chateauversailles.fr/homepage&quot;&gt;Schlosses&lt;/a&gt;, jeder Quadratmeter des Parks ruft Létat cest moi, und eigentlich gefällt mir das nicht. Die Räumlichkeiten, ja, sie sind schön, aber auch bedrückend. Anders ist das mit den Kirchen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Saint-Eustache_%28Paris%29&quot;&gt;Saint Eustach&lt;/a&gt;e und &lt;a href=&quot;http://www.sacred-destinations.com/france/paris-st-sulpice&quot;&gt;Saint Sulpice&lt;/a&gt; (ja, letztere ist die aus Sakrileg), die beide sehr beeindruckend sind. Überhaupt die Pariser Kirchen  die Pracht ist gezügelt, streng, geheimnisvoll. Saint Eustache, wo &lt;a href=&quot;http://www.jeanguillou.org/&quot;&gt;Jean Guillou&lt;/a&gt; Titularorganist ist, war früher die Marktkirche und wacht nun über das im Grunde entsetzliche Einkaufszentrum &lt;a href=&quot;http://www.forumdeshalles.com/vue/form/forumdeshalles/accueil/accueil.htm&quot;&gt;Forum Les Halles,&lt;/a&gt; lärmend, voll, und die gesuchten CDs hatte Fnac dort beide nicht. (Der Klassikverkäufer rümpfte die Nase, weil wir ihn nach Stings Dowland-Platte fragten. Nein, Sting sei grundsätzlich beim Pop zu finden.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1210987&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1210987.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag noch ein bisschen Shopping, dieses Mal in den &lt;a href=&quot;http://www.galerieslafayette.com/&quot;&gt;Galeries Lafayette&lt;/a&gt;. Doch doch, dort ist es großartig, nicht nur, aber auch wegen der glücklicherweise rechtzeitig aufgestellten Weihnachtsdekoration. Und welch eine Auswahl von allerlei Luxusleckereien! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schluss- und Höhepunkt: Der Besuch beim Titularorganisten von &lt;a href=&quot;http://www.notredamedeparis.fr/&quot;&gt;Notre-Dame&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Olivier_Latry&quot;&gt;Olivier Latry&lt;/a&gt;, auf der Orgelempore, wo er bei jedem Dienst gewissermaßen Hof hält  Studenten, andere Organisten, mehrere Assistenten und ich, weil ich für die Philharmonie Luxemburg einen Programmhefttext vorbereite und mir die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch natürlich nicht entgehen lassen wollte. Ein angenehmer Mensch und ein &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=qSxVO3EoCRM&quot;&gt;märchenhaft guter Organist&lt;/a&gt;, dessen Improvisationen zu den beiden Messen, die ich dort oben verfolgte, ganz schön avanciert waren. Da die Kirche nach der Messe am Samstagabend auch für die Touristen geschlossen wird, hatte ich die Möglichkeit, eine völlig menschenleere Notre-Dame de Paris von der Orgelempore aus zu fotografieren. Das dürfte dann doch einmalig gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;P1220051&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/P1220051.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was ich noch immer nicht verstehe: Warum lässt die französische Eisenbahn ihre Passagiere immer bis zum letzten Moment im Unklaren, von welchem Gleis ihr Zug abfährt?</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-16T21:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6046156/">
    <title>puzzle 1989 (15)</title>
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    <description>Auf der zweiten Titelseite im Zeitmagazin vom 5. November: &quot;Die Schauspielerin Corinna Harfouch und ihr Sohn Robert Gwisdek haben wie so viele Ostdeutsche eine Menge zu erzählen - aber der Westen hört immer noch nicht zu&quot;. Ach du liebe Zeit. Ist Robert Gwisdek, geboren 1984, ein &quot;Ostdeutscher&quot;? Haben nur Ostdeutsche eine Menge zu erzählen, und erzählen sie ausschließlich &quot;als Ostdeutsche&quot;? Und: Hört der Westen &quot;immer noch nicht&quot; zu, oder womöglich &quot;nicht mehr&quot;? Und wenn so, warum?</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>puzzle 1989</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-16T16:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6046142/">
    <title>puzzle 1989 (14)</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6046142/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;286&quot; alt=&quot;9783406582455_cover&quot; width=&quot;180&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/9783406582455_cover.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Buch nahm ich mit nach Paris, wo ich am &quot;zwanzigsten&quot; 9. November war (mehr dazu bald). Es weitet den Blick auf ganz Osteuropa und erzählt kenntnisreich und einfühlsam von der Erosion der dortigen Diktaturen. Sehr gute Geschichtsschreibung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=25678&quot;&gt;Verlag &lt;/a&gt;| &lt;a href=&quot;http://www.perlentaucher.de/buch/31441.html&quot;&gt;Perlentaucher &lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>puzzle 1989</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
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  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6045658/">
    <title>Verwandlung und Tändelei</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6045658/</link>
    <description>&lt;i&gt;Booklettext für die bei Sony Classical erschienene Bach-CD mit der Flötistin Magali Mosnier (Bestellnr. 88697527002, gedruckte Version weicht etwas ab)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;183&quot; alt=&quot;mosnier&quot; width=&quot;185&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/mosnier.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahmesitzung mit Magali Mosnier, Michael Hofstetter und dem Stuttgarter Kammerorchester im Juli 2009. Draußen brütet die Hitze, ein Gewitter grummelt leise. Drinnen, im herb-charmanten Ambiente der Liederkranzhalle im Stuttgarter Stadtteil Botnang, wird konzentriert Musik gemacht. Selbst der kleine Hund des Dirigenten spitzt hinten im Saal die Ohren bei den sanften Tönen der jungen französischen Flötistin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später, die Polonaise aus Johann Sebastian Bachs Orchestersuite BWV 1067 ist im Kasten, zwingt das laut gewordene Gewitter den Musikerinnen und Musikern eine Pause auf. Das Programm für eine konzertante Bach-Einspielung zusammenzustellen, ist gar nicht so einfach, sagt Magali Mosnier, während sie sich mit Mineralwasser erfrischt. Bach hat die Querflöte, die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts noch wenig gebräuchlich war, zwar in vielen Werken als Orchesterinstrument eingesetzt, aber nicht oft solistisch. In seinen Leipziger Jahren konzentrieren sich die anspruchsvollen Traversa-Partien auf das Jahr 1724, als Bach mit dem Studenten Friedrich Gottlieb Wild einen begabten Flötisten zur Verfügung hatte. Die guten Beziehungen des Komponisten zum Dresdner Hof haben ihn wohl auch mit Pierre-Gabriel Buffardin in Verbindung gebracht, einem Virtuosen der Querflöte aus der Provence, für den Johann Sebastian Bach wahrscheinlich einige Werke geschrieben hat. Und ein weiterer prominenter Flötist wäre zu nennen: Preußens König Friedrich II., der Große, dem Bach 1747 sein Musikalisches Opfer (mit prominenter Beteiligung der königlichen Flöte) widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Repertoire für Flöte und Orchester ist schmal. Wir haben bei der Planung meiner Bach-CD deshalb von Anfang an auch über Transkriptionen nachgedacht, erzählt Magali Mosnier. Ein gefragter Spezialist für diese Art von Neukomposition ist der Stuttgarter Komponist Andreas N. Tarkmann, der zu dieser Einspielung fünf Arrangements beigesteuert hat. So verwandelt sich Bachs Italienisches Konzert BWV 971 vom Solowerk für Cembalo in ein vitales Stück für Flöte und Streicher. Die polyphonen Strukturen werden im Streichersatz hörbar, die Oberstimme ist zum spielerisch-virtuosen Flötensolo erweitert. Der Siciliano aus der  von Bach vielleicht gemeinsam mit dem Sohn Carl Philipp Emanuel komponierten  Es-Dur-Flötensonate BWV 1031 hingegen erforderte die Erweiterung der Klavierbegleitung in einen Orchestersatz nach den Regeln der Bachzeit, wie Tarkmann betont. Bei den drei originalen Gesangsnummern wiederum  BWV 508 und 518 aus dem zweiten Notenbuch für Anna Magdalena Bach und Nur ein Wink von deinen Händen aus der sechsten Kantate des Weihnachtsoratoriums BWV 248  scheint die Sache zunächst klar zu sein: Warum nicht einfach die Gesangsstimme von der Flöte spielen lassen? Weil das langweilig wäre, erwidert der erfahrene Arrangeur. Im Fall von Bist du bei mir (BWV 508), das oft zu einer pompösen Trauermusik verkitscht wird, hat sich Tarkmann gefragt, wie das als Sinfonia zu einer Kantate funktionieren würde. Er rückt das wie aufgefrischt klingende Stück damit in die Nähe zweier Originalkompositionen Bachs für Flöte und Orchester, die ebenfalls in dieser Einspielung enthalten sind: Das Eröffnungsstück der Kantate Non sa che dolore BWV 209 und die h-Moll-Orchestersuite BWV 1067, die im Grunde ein Flötenkonzert ist. Willst du dein Herz mir schenken (BWV 518) kommt in Tarkmanns Neufassung geheimnisvoll und verspielt zugleich daher, mit durchgehendem Pizzicato in den Streichern und dem aparten Lautenregister des Cembalos. In der Sopranarie aus dem Weihnachtsoratorium, ursprünglich für Sopran, Solo-Oboe und Orchester, mischen sich die Instrumentalstimmen wie in einem typischen Bach-Konzert, ohne dass das neue Flötensolo direkt aus den originalen Stimmen übernommen wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf älteren Transkriptionen basieren die Einspielungen der A-Dur-Flötensonate BWV 1032 in einer Orchesterfassung von Wilhelm Mohr und des g-Moll-Konzerts nach BWV 1056. Dieses als Cembalokonzert bekannte Werk ist wahrscheinlich die Umarbeitung eines älteren Violinkonzerts, dessen Solostimme auch von einer Flöte musiziert werden kann. Eine der schönsten Altarien in Johann Sebastian Bachs Oeuvre, Erbarme dich aus der Matthäus-Passion BWV 244, hat Magali Mosnier selbst für ihr Instrument arrangiert und befindet sich damit in guter Tradition von Flötenvirtuosen wie James Galway.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachs letztes originales Orchesterwerk ist die h-Moll-Suite BWV 1067. Die darin enthaltene Polonaise war seinerzeit gerade in Sachsen sehr beliebt, als Reverenz vor dem Königreich Polen, mit dem sich das Land in Personalunion den Herrscher teilte. Heiter klingt diese Suite aus mit der Badinerie. Heiter bis wolkig ist auch das Wetter in Stuttgart wieder, als Magali Mosnier kurz vor Ende der Aufnahmesitzung diese Tändelei (deutsch für Badinerie) musiziert. Schön!, rufen Dirigent und Tonmeister unisono  und draußen lacht die Sonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sonymusicclassical.de/artists2.php?artist=744753&quot;&gt;http://www.sonymusicclassical.de/artists2.php?artist=744753&lt;/a&gt;</description>
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    <title>Vom Suchen des richtigen Tons</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6029776/</link>
    <description>Jörg Halubek hat das Ensemble Il Gusto Barocco gegründet, das auf alten Instrumenten spielt - Beitrag für die Stuttgarter Zeitung (veröffentlicht heute)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;225&quot; alt=&quot;gaisburger-kirche1&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/gaisburger-kirche1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Foto: &lt;a href=&quot;http://klaus.fotogalerie-stuttgart.de/&quot;&gt;http://klaus.fotogalerie-stuttgart.de/&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Martin Elsässer 1910 den Wettbewerb um den Bau der Gaisburger Kirche gewann, war er nicht einmal dreißig Jahre alt. Er setzte einen repräsentativen Jugendstilbau hoch über Schlachthof und Straßenkreuzung. Heute spielt die Kirche im Musikleben der Stadt eine vernehmbare Rolle. Das ist Jörg Halubeks Verdienst, der dort als Kirchenmusiker tätig ist. Der 32-Jährige hat die Konzertreihe Musik in Gaisburg&quot; aufgebaut und die Kirche zum Stützpunkt des neuen Barockensembles Il Gusto Barocco gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stimmen der empfindlichen Instrumente ist ein bedeutender Zeitfaktor bei Il Gusto Barocco, vor jedem Werk gehen zwei, drei Minuten für das Suchen und Finden des richtigen Tons drauf. Die rund zwanzig Musikerinnen und Musiker haben sich streng der historischen Spielweise verpflichtet. Also wird nicht nur ausführlich gestimmt, sondern auch intensiv abgestimmt. Jörg Halubek und die Konzertmeisterin Margret Baumgartl ziehen den Cellisten Jonathan Pesek während der Probe zurate, als es um die Art und Weise des richtigen Auftakts geht. Baumgartl versteht sich nicht als herausgehobenes Ensemblemitglied. Als Konzertmeisterin sei sie hauptsächlich Mädchen für alles&quot;, sagt sie: Man hat dafür zu sorgen, dass es allen gutgeht - dem Dirigenten, dem Orchester, der Musik.&quot; Die Hingabe an das Gemeinsame&quot; sei wichtiger als die Identifikation mit einem Platz oder einer Stellung&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtshelfer des neuen Barockorchesters waren die Bachakademie und die Staatsoper Stuttgart. Für einen Auftritt beim Musikfest 2008 erweiterte Halubek den bewährten Kern des Ensembles und erfand den Namen Il Gusto Barocco, der auf den Anspruch deutet, alte Musik mit sicherem Geschmack zu musizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;94&quot; alt=&quot;cembalo-titel_1&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/cembalo-titel_1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halubeks solide Vernetzung in Stuttgart, wo er als Gastmusiker und Solist an Orgel und Cembalo mit fast allen Klangkörpern gearbeitet hat, zahlte sich aus in dem Angebot der Staatstheater, das neue Orchester für die von Oper und Schauspiel erarbeitete Judith&quot;-Produktion zu verpflichten. Dort wurde die historisch fundierte Spielweise des Ensembles auf eine harte Probe gestellt, denn das Dazwischendröhnen von Geschrei und Saxofongequäke ist ebenso wie die in Vivaldis Originalmusik gemogelten Jazzelemente eine Beleidigung für sensible Ohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf genau diese aber zielt Il Gusto Barocco mit seiner feinen, geradezu zärtlichen Tongebung und will als regelmäßig auftretendes, professionelles Barockensemble eine Lücke im Stuttgarter Musikbetrieb füllen. Testfeld dafür ist die Konzertreihe in der Gaisburger Kirche, wo Johann Sebastian Bachs musikalische Bibliothek&quot; durchwandert werden soll. Ziemlich kühn wird da das Zimmermann&quot;sche Kaffeehaus in Leipzig als Ort der Popkultur zur Bachzeit&quot; gedeutet und zu Silvester ein Blind Date&quot; zwischen Bach und Händel arrangiert. Die flotte Etikettierung deutet auf eine bei aller prinzipiellen Kompromisslosigkeit ungezwungene Grundhaltung. Man dürfe die Musik ruhig vom Sockel holen&quot;, meint Halubek und will die Werke mit den Augen eines Zeitgenossen&quot; betrachten. Das Resultat sind nicht nur sachkundig begründete schnelle Tempi, sondern die in Töne umgesetzte Erkenntnis, dass diese Musik immer Gemütsergötzung&quot;, sprich Unterhaltung, gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 25-jährige Cellist Jonathan Pesek spielte ein konventionelles Instrument, bis er gemeinsam mit anderen jungen Leuten beim Wettbewerb Jugend musiziert&quot; Geschmack an Alter Musik fand. Es sei eine ganz andere Welt&quot; gewesen, die sie da entdeckten, erzählt Pesek, der 2008 sein Studium in Basel abgeschlossen hat. Am neuen Stuttgarter Ensemble schätzt er das genaue Quellenstudium und das Streben nach Authentizität. Dass dies ein umstrittener Begriff ist, bestreitet er nicht: Man muss den Sinn zu rekonstruieren versuchen und nicht die Äußerlichkeiten.&quot; Die ideologischen Kämpfe um die Aufführungspraxis kennt Pesek zwar nicht aus eigener Anschauung, wünscht sich aber, dass der rebellische Geist&quot; früherer Zeiten auch auf die aktuelle Arbeit ausstrahlen möge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spezielle Kombination von Würde und Leichtigkeit könnte zum Markenzeichen von Il Gusto Barocco werden. Die Musikerinnen und Musiker gehen aufeinander ein, lächeln sich auffällig oft an, hören sich aufmerksam zu. Es ist schön zu beobachten, wie sich das Ensemble über eine gelungene Bach- oder Telemann-Interpretation fast kindlich freuen kann. Bravo&quot;, flüstert Kontrabassist Rüdiger Kurz seinem Kollegen Pesek zu, kaum dass dieser sein Solo glanz- und ausdrucksvoll hinter sich gebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis von Solisten und Orchester habe in der Barockmusik nichts mit ausgestellter Virtuosität zu tun, erklärt Jörg Halubek dem Publikum in der Gaisburger Kirche, während die Musiker selbst ihr Podium umbauen: Wenn ein guter Spieler da war, bekam er eben ein Solo.&quot; So ordnet er sich am Cembalo ins Ensemble ein, und der Flötist Hans-Joachim Fuss braucht in Bachs h-Moll-Ouvertüre keine Solistenpose, um seine Kunst zu zeigen. Guter Geschmack erfindet sich immer wieder neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;197&quot; alt=&quot;20071121-032-01-web-1024&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/20071121-032-01-web-1024.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Jörg Halubek spielt morgen in der Gaisburger Kirche ( 20 Uhr) Cembalo- und Orgelwerke u. a. von Bach und Pachelbel. Il Gusto Barocco tritt dort auf mit dem Programm Blind Date - Bach und Händel&quot;: Silvester um 21 Uhr sowie am 1. und 2. Januar um 19 Uhr. Die nächste Vorstellung von Judith&quot; im Schauspielhaus Stuttgart, gleichzeitig Jörg Halubeks Debüt am Dirigentenpult, ist am 15. November. Weitere Aufführungen folgen am 20. und 29. 11. sowie im Dezember. Info im Netz unter &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a &gt;www.joerghalubek.de &lt;/a&gt;und &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ilgustobarocco.de&quot;&gt;www.ilgustobarocco.de&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-11-06T09:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6027262/">
    <title>Trompetengeschmetter</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6027262/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;200&quot; alt=&quot;madeuf_review_image&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/madeuf_review_image.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen vergnüglichen und klangprächtigen Ausflug in die Instrumentenhistorie unternimmt das geschätzte Label &lt;a href=&quot;http://www.raumklang.de&quot;&gt;Raumklang &lt;/a&gt;auf dieser CD. Der Anlass: eine zufällig gefundene &lt;a href=&quot;http://www.birckholtz.de&quot;&gt;Trompete &lt;/a&gt;und ihr detailversessener Nachbau. Die Präsentation der CD ist wieder einmal vorbildlich: schön und informativ zugleich.</description>
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    <dc:subject>gehört</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-04T19:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6027189/">
    <title>Eintauchen in fremde Welten</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6027189/</link>
    <description>Interview mit dem Komponisten und Arrangeur Andreas N. Tarkmann, veröffentlicht in &quot;spektrum&quot;, Magazin der Musikhochschule Stuttgart Nr. 14/2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine naive Frage zum Auftakt: Es gibt doch so viel Originalmusik. Warum arrangiert man eigentlich? &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist aus praktischen Gründen, wenn die vorhandene Fassung für das Aufführungsprojekt nicht geeignet ist. Früher waren Bearbeitungen oft die einzige Möglichkeit, Werke zu verbreiten. Heute geht es meist um Bearbeitungen für Ensembleformationen, für die es wenig Originalliteratur gibt oder die ihr Repertoire erweitern wollen. Gelegentlich geht es auch um ein Modernisieren von Kompositionen, weil die Ästhetik des Orchesterklangs sich gewandelt hat. Dieses Verfahren, das in der U-Musik üblich ist (man denke an Schlagerversionen), gab es schon in der Klassik: Mozart bekam den Auftrag, die Barock-Instrumentationen einiger Händel-Oratorien in das Klangbild der Wiener Klassik zu verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gibt es dafür bestimmte Grundsätze, oder kann im Prinzip alles auf jede mögliche Weise arrangiert werden? &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre unseriös, Musikwerke in eine instrumentale oder vokale Klangformation zu zwingen, die den Intentionen des Komponisten zuwider läuft. Ein begabter Arrangeur besitzt einen Instinkt, der ihn in ästhetischen Grundsatzfragen leitet und der ihn hoffentlich davor bewahrt, Unsinniges zu tun, etwa Wagners Walkürenritt für Blockflötenquartett zu bearbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Stellen Bearbeitungen für Bläser den Arrangeur vor spezielle Herausforderungen?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bläserpartituren gelten als kompliziert. Das liegt aber hauptsächlich an den vielen transponierenden Instrumenten. Es gehört zum Handwerk eines Arrangeurs, dass er diese Transpositionen beherrscht, wie er auch um die spezifischen Eigenheiten der einzelnen Blasinstrumente wissen sollte. Hier habe ich den Vorteil, dass ich selbst ein Oboenstudium absolviert und viel Bläserkammermusik gespielt habe. Die Musiker müssen das Gefühl haben, dass die Musik in der Bearbeitung gut zu den Blasinstrumenten passt. Alles andere wäre frustrierend, praxisfern und würde auch nicht wieder gespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sie sind auch als Komponist tätig. Hand aufs Herz: Würden Sie manchmal lieber selbst ein neues Stück komponieren als ein vorhandenes zu arrangieren? &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat ist es so, dass Sie als Bearbeiter sich sehr genau mit der Originalkomposition beschäftigen, sozusagen in die DOS-Ebene des Stücks hinabsteigen. Und hier zeigt es sich schon, wenn es Schwächen in der Komposition gibt. Ich selbst habe meine Bearbeitertätigkeit immer als den bestmöglichen Kompositionsunterricht aufgefasst; ansonsten arrangiere und instrumentiere ich mit viel Freude, ich muss und möchte also gar nicht immer selbst komponieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ist das Arrangieren nicht eine undankbare Sache? Wenn ein Arrangement gefällt, bekommt doch trotzdem der Komponist den Ruhm ab, und wenns nicht gefällt, ist der Arrangeur schuld?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist das Ansehen des Arrangeurs nicht besonders hoch. Dabei ist das ein sehr arbeitsintensiver Beruf. Na ja, man braucht den Arrangeur, aber man verschweigt ihn lieber. Und man zahlt auch nicht gerne für seine Arbeit. Da habe ich manche kränkende Erfahrung gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Beitrag des Arrangeurs fällt also oft unter den Tisch?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider, dabei ist der Arrangeur oft unentbehrlich: Er sichtet das Material, retuschiert, richtet die Werke ein, schreibt unter Umständen Kadenzen, überprüft die Verzierungslage und so weiter und so fort. Aber wir leben in einer Welt des Interpretenkults, die für die Urheber wenig Aufmerksamkeit übrig hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Für die Musikhochschule sind Sie zum wiederholten Male als Arrangeur tätig. Wie hat sich dieser Kontakt entwickelt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über verschiedene Kanäle. Zum einen wurde Prof. Helmut Wolf auf mich aufmerksam, als er seine Konzertreihe Berühmte Komponisten im 19.Jahrhundert zu Gast in Stuttgart plante und für das Wagner-Konzert kammermusikalische Bearbeitungen brauchte. Zum anderen bin ich mit meinen vielen Bläserarrangements in der Fachwelt bekannt und stehe dadurch mit einigen der Bläserprofessoren in persönlichen Kontakt, so dass es nach meinem Umzug nach Stuttgart 1999 sozusagen zwangsläufig zu einer Zusammenarbeit kommen musste. Ein für mich persönlich wichtiger Aspekt bei meinem letzten großen Bläserprojekt in der Stuttgarter Musikhochschule im Juni 2008 war, dass einer der Initiatoren Prof. Ingo Goritzki war, bei dem ich 1973 in Hannover mein Oboenstudium begonnen hatte! Es ist toll, dass die Hochschulleitung immer wieder mit Bearbeitungsaufträgen in die Bläserausbildung investiert, denn so kann der Arrangeur zusammen mit den Studierenden und Dozenten zeigen, zu welch virtuoser und klanglicher Vielfalt die Blasinstrumente fähig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tarkmann.de&quot;&gt;http://www.tarkmann.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mh-stuttgart.de&quot;&gt;http://www.mh-stuttgart.de&lt;/a&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6026464/">
    <title>Hamm-Brücher gegen das Gejammer</title>
    <link>http://kulturchronist.twoday.net/stories/6026464/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;169&quot; alt=&quot;hildegard-hamm-bruecher-540x304&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/hildegard-hamm-bruecher-540x304.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/45/C-Hamm-Bruecher&quot;&gt;Wohltat&lt;/a&gt;, wenn eine 88-Jährige nicht sagt: Früher war alles besser, sondern erklärt, dass es heute gut ist und warum es noch besser werden muss. Hut ab, Lady.</description>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6025426/">
    <title>Rosenkavalier, zum zweiten</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;343&quot; alt=&quot;-7B259650AF-6B4C-4A66-B0CB-19333826B18C-7DPicture&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/-7B259650AF-6B4C-4A66-B0CB-19333826B18C-7DPicture.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Premiere vorgestern lässt mir noch keine Ruhe (zweiter Besuch am Donnerstag geplant). Im Netz gefunden (aus der Rezension von Joachim Lange in der Wiener Zeitung): &quot;Man kann sich amüsieren und wundern, verblüfft sein und Bauklötze stauen, aber man ist nicht wirklich ergriffen.&quot; Gut auf den Punkt gebracht.</description>
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  <item rdf:about="http://kulturchronist.twoday.net/stories/6025424/">
    <title>Diva der Negativität</title>
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    <description>Gerhard R. Koch in seinem &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub4D7EDEFA6BB3438E85981C05ED63D788/Doc~E91C868861FD646ABB2B0D52C6DAB9B69~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Nachruf &lt;/a&gt;auf Heinz-Klaus Metzger in der FAZ heute: &quot;Metzger vertrat eine geschichtsphilosophische Schwärzest-Sicht und war überzeugt vom unausweichlichen endgültigen Untergang der Menschheit. Doch in Formulierungen, die selbst Adornos Sprache grobschlächtig wirken ließen, wurde er zur Diva der Negativität, zur Callas des metaphysischen Desasters: ein musikdenkerischer Schriftgelehrter im Grandhotel Abgrund.&quot; Das erinnert mich an meine Studienzeit. Irgendwann danach schieden sich wohl die Geister in Schwärzestseher und Pragmatiker.</description>
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    <title>Hojotoho!</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;250&quot; alt=&quot;19176g&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/19176g.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Opernrecital mit Ingrid Bjoner - CD-Rezension für die Stuttgarter Zeitung (veröffentlicht heute)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingrid Bjoner hätte Besseres verdient - die Diskografie der dramatischen Sopranistin aus Norwegen umfasst nur eine Handvoll Aufnahmen, darunter eine einzige Operngesamteinspielung, die Münchner Frau ohne Schatten&quot; von 1963. Immerhin sind nun Livemitschnitte einzelner Szenen aus der Bayerischen Staatsoper erhältlich, die für Ingrid Bjoner von der Frühzeit ihrer Karriere bis zum Bühnenabschied 1989 das Stammhaus blieb. An die Aufnahmen darf man keine hohen Ansprüche stellen. Außer in einigen großen Momenten der Götterdämmerung&quot; sind Orchester und Chor fast nur als akustisches Beiwerk zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr wohl ist indes zu begreifen, dass Bjoner eine außergewöhnliche Interpretin des großen Sopranfachs war. Abgesehen von der Vielseitigkeit beeindrucken der gut bewahrte lyrische Schmelz, angenehme Spannung in allen Lagen sowie vorbildliche Artikulation und Phrasierung. Beethovens Leonore ist das Glanzstück - die Sängerin beherrscht ihre Stimme und ihre Rolle in höchster geistiger und vokaler Konzentration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orfeo C 735 091 B; Inhaltsangabe &lt;a href=&quot;http://www.orfeo-international.de/pages/cd_c735091b.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
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    <title>Rosenkavalier, zum ersten</title>
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    <description>Es gibt Opernabende, die einen erstmal ratlos hinterlassen. Bei manchen schleicht sich das Gefühl ein, man habe des Kaisers neue Kleidern bestaunt. Bei anderen sagt dieses Gefühl: Genialisch, aber nicht zu begreifen. Was war gestern Abend, beim neuen Stuttgarter &quot;Rosenkavalier&quot;? Einiges fand ich blöd, so die ausgestellten Obszönitäten. Anderes ganz prima, vor allem die Bewegungslust, mit der Stefan Herheim die großen Szenen ausarbeitet, und viele Details in der eigentlichen Personenführung. Wiederum anderes habe ich überhaupt (noch) nicht begriffen. Ich werde also baldmöglichst nochmals hingehen, dann mehr dazu - auch zur Musik, denn die fand ich gestern nur sehr mittelmäßig, was eigentlich gar nicht sein kann angesichts der nominell guten Leute am Dirigentenpult und in den Hauptpartien. Offenbar habe ich in einem akustischen Loch gesessen, wo sich auch noch ein Pfeifton nervend dazugesellte. (Nein, es war nicht mein Tinnitus! Meine Nachbarin hörte es auch!) Nun weiß ich endlich, warum es in manchen Theatern die Reihe 13 nicht gibt!</description>
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    <title>Wort zum Sonntag</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;rzo591630p0_&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/kulturchronist/images/rzo591630p0_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werners Spruch zum Tage (aus aktuellem Anlass): &quot;Ohne Spülmaschine ist man ja nur ein halber Mensch.&quot;</description>
    <dc:creator>kulturchronist</dc:creator>
    <dc:subject>persoenlich</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-01T15:23:00Z</dc:date>
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    <title>Die Zeit in Hochform</title>
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    <description>In mehr als einem Vierteljahrhundert &quot;Zeit&quot;-Abonnement (ach ja, liebe Leute dort: Ein kleines Briefchen zu diesem Anlass wäre nett gewesen) gab es Phasen, in denen meine Freundschaft zu diesem Blatt auf die Probe gestellt wurde. Zurzeit aber kann man die seit einiger Zeit etwas derbe Aufmachung der Titelseite verschmerzen, da die Artikel im politischen Teil wieder von erster Güte sind. Letzte Woche fand ich Christoph Dieckmanns &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/44/Lieberknecht&quot;&gt;Portrait &lt;/a&gt;der Christine Lieberknecht ganz hervorragend: Wie er ohne viele Zitate den Tonfall der Politikerin trifft, Schwachstellen verdeutlicht, ohne überheblich zu dozieren, das taugt mir sehr zum Vorbild. In der heute angekommenen Ausgabe anregende Artikel über die neue Regierung, über Angies Boygroup (schön, dass sie die neben ihrem Girls Camp auch hat) und sehr differenziert auch über die teils kenntlichen, teils im Nebel der Wirklichkeit noch diffusen Pläne der Koalitionäre.</description>
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    <dc:subject>gelesen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 kulturchronist</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-29T10:20:00Z</dc:date>
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