The Superb Story, Part 11
Das Auto ist große Klasse, aber bei der Werkstatt passieren merkwürdige Dinge. Sie sind zwar alle nett, aber man fragt sich doch, was hinter den Kulissen vorgeht. Also: Probefahrt im Herbst 2006 war mit Sommerreifen, klar. Keine Auffälligkeiten bemerkt. Winterräder habe ich dazugekauft und gleich montieren lassen. Das Auto lag damit wie ein Brett auf der Straße. Im April 2007 Wechsel zu den eingelagerten Sommerreifen - aus dem Brett wurde eine Art Surfbrett, zumindest immer kurz vorm Anhalten und besonders bei Spurrillen: Wackeln in der Lenkung, starker Zug zur Seite. Ich hab's hingenommen, schlicht weil ich nicht gleich wieder in die Werkstatt wollte, und hab mich auch dran gewöhnt, wenngleich ungern. Nun also wieder Reifenwechsel, die auffälligen Sommerreifen wurden geprüft: Die seien ja ganz unmöglich, hieß es, und außerdem Herstellungsjahr 2001 und deshalb auch schon ziemlich alt. 2001, frage ich - das Auto ist Baujahr 2003, und den Superb gibt es überhaupt erst seit 2002, nicht wahr? Ratlosigkeit, Schulterzucken - ja vielleicht hat man dem Vorbesitzer alte Reifen angedreht? (Ich denke: Warum sollte der Vorbesitzer denn Sommerreifen gekauft haben, wenn er das Auto nur drei Jahre gefahren hat?) Vorläufiges Fazit: Bei der Probefahrt sehr gute Fahreigenschaften, dann im Sommer danach ganz schlechte - ich folgere naiv, dass das nicht dieselben Reifen gewesen sind. Aber wie kommt das? Hat man sie verwechselt oder hat sie jemand ausgetauscht gegen Reifen, die älter als das Auto sind? (Dass das Auto selbst älter ist als angegeben, mag ich mir nicht vorstellen, und es kann eigentlich auch nicht sein.) Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Mal sehen, was ein Brief an die Firma bringt, die ich hier bewusst noch nicht genannt habe. Mit den "alten" Winterreifen übrigens fährt mein Vaclav wieder wie von alleine.
kulturchronist - 28. Okt, 22:09
















