Michael Bublé

Ironie sei nicht Michael Bublés Stärke, schreibt mein geschätzter Kollege Frank Armbruster nach dessen Konzert in der Porsche-Arena. Wenn er sich da mal nicht irrt! Als Bublé plötzlich auf zickig gegenüber der Damenwelt machte und nur noch "for the men" singen wollte, brachte er ausgerechnet die Schwulenhymne "Y.M.C.A." zu Gehör... Ich fand das Konzert jedenfalls gut (aber nicht deswegen!), während die offenbar schlecht gelaunte Inge Bäuerle in der Esslinger Zeitung Bublé gar nicht gemocht hat - tja, so kann's gehen. Ich war überrascht, wie locker und charmant Bublé sein kann. Und wenn man behauptet, das sei nicht authentisch, stelle man sich mal die Frage, ob es so etwas wie "authentische Show" überhaupt geben kann. Ich finde nicht, dann wär's ja keine Show mehr, oder?
http://www.michaelbuble.com
kulturchronist - 21. Okt, 14:35
















